Jobsuche in der Gastronomie: Lernen, wie der perfekte Lebenslauf aussieht
Die Gastronomie gehört zu denjenigen Branchen, in denen ein Fachkräftemangel herrscht. Dies liegt vor allem daran, dass immer mehr Restaurants und Cafés ihre Türen öffnen. Außerdem ist die Fluktuation hoch. Gastrojobs sind beliebt, da man sie parallel zum Studium oder zu einer anderen Tätigkeit ausüben kann.
27.03.2023 Bundesweit Pressemeldung CVMakerExtras wie kostenloses Essen, ansehnliche Trinkgelder und arbeiten in Partyatmosphäre sind weitere Vorteile. Doch wie sichert man sich eine Stelle als Kellner oder Kellnerin bei einem attraktiven Unternehmen? In diesem Artikel bringen wir bei, worauf es bei der Bewerbung ankommt. Egal, ob man schon Arbeitserfahrung hat, sich als Schüler oder Schülerin zum ersten Mal auf einen Job bewirbt, oder sich einfach aus Neugier weiterbilden möchte: Mit diesem Wissen gelingen Bewerbung und Lebenslauf garantiert. Als Erstes sollte man mit CVmaker.de den überzeugenden Lebenslauf schreiben. So steigen die Chancen auf den Wunschjob.
Garçon und Ober: die Geschichte des Kellnerberufs
Bevor es Restaurants gab, wurden Wirtshausgäste eher lakonisch abgefertigt. Auf Höflichkeit wurde kaum Wert gelegt. Erst mit der Entstehung der Pariser Nobelrestaurants im späten 18. Jahrhunderts kam der Beruf des Kellners auf. Der "Garçon" hatte freundlich zu sein, zu lächeln und seinen Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Der existenzialistische Philosoph Jean-Paul Sartre, Stammgast im legendären Café Flore, machte sich über dessen Kellner lustig. Viel zu künstlich waren sie ihm.
Damals wie heute war der Kellnerberuf schlecht bezahlt. Während den ebenso schlecht bezahlten Arbeitern gegenüber ein gewisses Verständnis und Entgegenkommen zu beobachten war, konnten die Kellner von deren Errungenschaften kaum profitieren. Ein Grund könnte sein, dass Kellner im Endeffekt dank ihrer Trinkgelder doch nicht so schlecht verdienten. Darüber hinaus konnten die Kellner der berühmten französischen Restaurants durchaus rotzig sein. In Frankreich ist der Kellner – und keineswegs der Gast – auch heute noch König und will hofiert werden. Der deutsche Ober kann sich das jedoch nicht leisten. In Deutschland schätzen Gäste nach wie vor Höflichkeit und geben Trinkgeld, wenn sie sich fair und freundlich behandelt fühlen.
Wie wird man Kellner?
Um als Kellner beziehungsweise Kellnerin Erfolg zu haben, sollte man in erster Linie die passende Persönlichkeit mitbringen. Das heißt, dass man kommunikativ sein und auch gut mit Kritik zurechtkommen muss. Eine offizielle Ausbildung zum Kellner gibt es nicht. Servicepersonal durchläuft in der Regel eine Ausbildung zum Restaurantfachmann beziehungsweise zur Restaurantfachfrau, wobei auch andere Ausbildungswege denkbar und möglich sind.
Gerade wer das Kellnern als Sprungbrett für eine Karriere in der Gastronomiebranche nutzen möchte, sollte eine entsprechende Ausbildung machen. Die Ausbildung zum Restaurantfachmann dauert drei Jahre. Schneller geht es bei der Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe: Diese dauert nur zwei Jahre. In jeder dieser Ausbildungen lernt man viel mehr als nur das Kellnern und im weiteren Karriereverlauf kann man sich durch Weiterbildungen spezialisieren und qualifizieren. In der Regel ist eine Ausbildung zum Restaurantfachmann ein Muss, wenn man in einem gehobenen Restaurant arbeiten möchte.
Was genau muss man als Kellner können?
Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und ein gepflegtes Äußeres gehören zu denjenigen Attributen, ohne die ein Job in der Gastronomie undenkbar ist. Gute Kommunikationsfähigkeiten sind wichtig, außerdem muss man ein gewisses Maß an Flexibilität an den Tag legen. Für die Arbeit in einem Sternerestaurant muss man über bestimmte Fachkenntnisse wie Tranchieren, Filetieren und Flambieren verfügen.
Was gehört für angehende Kellner in den Lebenslauf?
Neben den Angaben zur eigenen Person sollte man unbedingt den Schulabschluss und etwaige Ausbildungen angeben. Da es sich beim Kellnern um eine Tätigkeit handelt, bei der man mit Menschen zu tun hat, stellt Erfahrung in kundenorientierten Berufen einen deutlichen Vorteil dar. Deshalb sollte man es unbedingt erwähnen, wenn man beispielsweise im Einzelhandel oder im Bankwesen gearbeitet hat. Dies bezieht sich selbstverständlich auch auf Praktika in diesen Bereichen. Darüber hinaus sind Fremdsprachenkenntnisse vorteilhaft, da man in der Gastronomie oft mit Menschen aus anderen Ländern zu tun hat.
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