Jugend forscht: Finalisten präsentieren innovative Ideen
Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 49. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 29. Mai bis 1. Juni 2014 in Künzelsau entgegen. Noch bis Mitte April werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Finales auf den Landeswettbewerben ermittelt.
02.04.2014 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Unter dem Motto "Verwirkliche Deine Idee!" hatten sich bundesweit mehr als 12 000 Jugendliche an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. "Die Finalisten beweisen, dass wir in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik über eine große Zahl an vielversprechenden jungen Talenten verfügen. Seit fast fünf Jahrzehnten leistet Jugend forscht einen wichtigen Beitrag, die Nachwuchskräfte zu finden, die wir in Wirtschaft und Wissenschaft dringend benötigen", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Der 49. Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet von der Adolf Würth GmbH & Co. KG als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V.
Eine Reihe von Jungforschern konnte sich bereits für das Finale qualifizieren: So präsentieren zwei Teilnehmerinnen in Künzelsau eine selbstentwickelte Schwimmhilfe für Querschnittsgelähmte. Diese ermöglicht es Betroffenen mittels einer speziellen, mit Luftpolstern ausgestatteten Neoprenhose, sich sicher im Wasser zu bewegen. Windkraftanlagen stehen zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Beim Bundeswettbewerb wird ein neuartiges System vorgestellt, bei dem sich die Turbine im Innern befindet, sodass keine Lärmbelästigung entsteht. An den Start gehen ferner zwei Jungforscherinnen, die eine ebenso einfache wie sichere Methode zur Identifikation von bakteriellen Infektionen entwickelt haben. Ihr Verfahren basiert auf eingeschlossenen Farbstoffen, die durch vorhandene Bakterien freigesetzt werden und so eine Farbreaktion auslösen.
"Kinder und Jugendliche in ihrer Begeisterung, ihrem Forscherdrang zu bestärken und zu fördern, ist für Würth Ehrensache. Sich diese Eigenschaften zu bewahren und später in den Arbeitsalltag zu überführen, ist die Herausforderung, der wir uns alle täglich stellen. Denn nur so ist Erfolg dauerhaft möglich", sagt Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Bundespatenbeauftragter. "Wir freuen uns sehr, Gastgeber für den Bundeswettbewerb 2014 von Jugend forscht zu sein."
Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und spannende Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik hinzukommen. In den Bundesländern Hamburg (04.04.), Nordrhein-Westfalen (09.04.), Baden-Württemberg (10.04.), Bayern (10.04.), Rheinland-Pfalz (10.04.), Sachsen-Anhalt (10.04.) und Brandenburg (11.04.) besteht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beim Landesfinale über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de.
Das Jugend forscht Finale findet vom 29. Mai bis 1. Juni 2014 in der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau statt. Pressevertreter können sich während des viertägigen Bundeswettbewerbs umfassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informieren. Die Sieger werden am Sonntag, dem 1. Juni 2014, um 10 Uhr in einer Feierstunde geehrt.
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