"Kraftwerke des 21. Jahrhunderts"

Am 18. Juli 2007 berichtet die Forschungsinitiative "Kraftwerke des 21. Jahrhunderts" (KW 21) in München im Landesamt für Vermessung und Geoinformation (Alexandrastr. 4, 80538 München, Raum 402 bzw. 500) ab 8:30 Uhr in einem öffentlichen Workshop über den Stand der Forschungen des seit 2004 in Bayern und Baden-Württemberg laufenden Forschungsprogramms zur Optimierung von konventionellen Kraftwerken und zur Entwicklung der Energiewirtschaft in einem offenen und dezentralen Strommarkt.

13.07.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

In zwei parallelen Sitzungen werden die fünf Arbeitskreise über ihre Arbeit berichten: der Arbeitskreis Energiewirtschaft stellt die Auswirkungen der dezentralen Stromerzeugung in einem liberalisierten europäischen Strommarkt vor. Die anderen vier Arbeitskreise haben technologische Neuerungen bei fossilen Kraftwerken zum Thema: so werden Neu- und Weiterentwicklungen zur Optimierung der Verbrennungs- und Dampferzeugungsprozesse vorgestellt und Innovationen an Dampf- und Gasturbinen zur Erhöhung deren Wirkungsgrade präsentiert. Neben der Wirkungsgraderhöhung stehen auch die Reduzierung des Schadstoffausstoßes, insbesondere des klimaschädlichen CO2, sowie ein kostengünstiger Betrieb mit hoher Brennstoffflexibilität im Vordergrund der Vorträge.

Von Anfang an sind Unternehmen der Energietechnik und Kraftwerksbetreiber in die einzelnen Projekte integriert, um die Forschungsaktivitäten zu fokussieren und um Innovationen möglichst rasch in die Kraftwerkspraxis einzuführen. Mit einer Summe von 6,2 Mio. Euro für die vierjährige Laufzeit bis 2008 leisten sie ihren finanziellen Beitrag zum Gesamtvorhaben. Weitere 6,8 Mio. Euro steuern die Länder Bayern und Baden-Württemberg bei. Erstmals finanzieren in Bayern die Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sowie die Bayerische Forschungsstiftung gemeinsam einen Forschungsverbund; Baden-Württemberg bestreitet KW 21 aus Mitteln der Zukunftsoffensive III. Neben den zehn Industriepartnern beteiligen sich 21 Forschungsinstitute an insgesamt 36 Projekten. Prof. Dr. Manfred Aigner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart (DLR) und Prof. Dr. Thomas Sattelmayer von der TU München sind die Sprecher der Initiative. Die Bayerische Forschungsallianz in München und das DLR in Stuttgart koordinieren die Aktivitäten.

Mit KW21 nehmen die beiden süddeutschen Länder eine Vorreiterrolle in Europa ein, da die EU-Kommission bis 2020 die Senkung des Primärenergieverbrauchs um 20 % – der bei der Stromerzeugung anfängt – zum Ziel erkoren hat.

Anmeldung und nähere Auskünfte zum Workshop bei:
Dr. Günther Weiß
Bayerische Forschungsallianz GmbH, KW21 Koordination Bayern
Nußbaumstraße 12, 80336 München
Telefon +49-89-9901 88813
Fax +49-89-9901 88829
E-Mail


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