Kulturrat übergibt kulturpolitische Forderungen an Bundesregierung und Bundestag

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat im Sprecherrat und in der Mitgliederversammlung zur Halbzeit ein Resümee zur bisherigen Kultur- und Medienpolitik des Deutschen Bundestags gezogen und Forderungen für die zweite Hälfte der Legislaturperiode aufgestellt.

30.09.2011 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Die Forderungen des Deutschen Kulturrates beziehen sich auf die Themen:

  • kulturpolitische Dimension des europäischen Einigungsprozesses,
  • auskömmliche Kulturfinanzierung,
  • Aufhebung des Kooperationsverbots zwischen Bund, Ländern und Kommunen,
  • Verankerung des Staatsziels Kultur im Grundgesetz,
  • Digitalisierung und geistiges Eigentum,
  • Verstetigung der Kulturellen Bildung.

Zu den genannten sechs Themen werden konkrete Forderungen an die Mitglieder des Deutschen Bundestags, die Bundesregierung und den Bundesrat gestellt.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates Olaf Zimmermann sagte: "In den sechs kulturpolitischen Forderungen für die zweite Hälfte der Legislaturperiode sind die dringlichsten Anliegen der Bundeskulturverbände zusammengeführt und verdichtet. Sie zeigen, dass Kulturpolitik in hohem Maße gesellschaftspolitische Fragen in den Blick nimmt. Mit dem Forderungskatalog legt der Deutsche Kulturrat der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag eine Resolution vor, deren Anliegen maßgeblich zur Verbesserung der Lage der Akteure im Kulturbereich beitragen kann."

Zu den kulturpolitischen Forderungen "Halbzeit der Legislaturperiode: Was steht an?" des Deutschen Kulturrates gelangen Sie über folgenden Link: www.kulturrat.de/detail.php?detail=2131&rubrik=4


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