Kunststaatssekretär eröffnet Ausstellung "Unruhige Erde"

Als "Schaufenster in eines der wichtigsten Forschungsthemen der führenden deutschen Naturkundemuseen", bezeichnete heute Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die neue Sonderausstellung "Unruhige Erde" in den Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden.

11.07.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Maßgeblich beteiligt an der Konzeption der Ausstellung war der Forschungsverbund "Senckenberg", mit dem die Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen in Dresden und das Staatliche Museum für Naturkunde Görlitz ab Januar 2009 fusionieren. "Daraus ensteht deutschlandweit die größte derartige Institution, mit mehr als 100 Wissenschaftlern und insgesamt etwa 350 Mitarbeitern. Die Einrichtung wird sich ohne weiteres mit den ´Großen` in anderen Ländern messen können", so Staatssekretär Nevermann. "Wenn wir den deutschen Spitzenplatz in der Biodiversitätsforschung – inzwischen fast ausschließlich von den Naturkundemuseen betrieben - auch in Zukunft sichern wollen, dann brauchen wir diese starken Forschungsverbünde."

Senckenberg sei als Teil der Leibniz-Gemeinschaft, neben den Max-Planck-, Fraunhofer- und Helmholtz-Gesellschaften, eine der tragenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen Deutschlands von gesamtstaatlichem Interesse. Die Schaffung einer quasi "neuen" Senckenberg-Institution werde für alle beteiligten Einrichtungen - nicht nur auf dem Forschungssektor - einen Wechsel in eine "andere Liga" bedeuten. Auch der Ausstellungssektor werde davon profitieren, denn gemeinsam erarbeitete Ausstellungen könnten im Wechsel an allen Standorten zu sehen sein.

Die Wanderausstellung "Unruhige Erde" zu den geologischen Urgewalten unseres Planeten tourt seit fast zwei Jahren durch Deutschland. Vom 12. Juli bis 12. Oktober ist sie im Japanischen Palais, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, zu sehen.


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