Länderauswertung der OECD-Studie mit erfreulichen Ergebnissen für Rheinland-Pfalz
Vor dem Hintergrund der Anforderungen einer zunehmend wissensbasierten Gesellschaft sieht Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, in den hohen Studienanfänger- und -absolventenquoten an rheinland-pfälzischen Hochschulen wie in der äußerst erfreulichen Bildungsbeteiligung im vorschulischen Bereich ein wichtiges bildungspolitisches Signal.
19.09.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz"Rheinland-pfälzische Bildungspolitik zeichnet sich dadurch aus, dass wir auf allen Ebenen möglichst vielen Menschen die Teilhabe an Bildung ermöglichen wollen. Die heute von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegebenen internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich weisen aus, dass wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen müssen", kommentierte die Ministerin die Ergänzung zu der gestern vorgestellten OECD-Studie Bildung auf einen Blick.
Im innerstaatlichen Vergleich nimmt Rheinland-Pfalz mit einer Hochschulabsolventenquote von 20,4 Prozent aller jungen Erwachsenen die Spitzenposition unter allen Flächenländern ein. Bei der Studienanfängerquote, die den Anteil der Studienanfängerinnen und –anfänger im ersten Hochschulsemester an der altersspezifischen Bevölkerung misst, liegt Rheinland-Pfalz in der Spitzengruppe der Flächenländer.
"Diese Ergebnisse belegen zum einen die hohe Anziehungskraft rheinland-pfälzischer Hochschulen und zum anderen ihre Effizienz und hervorragenden Ausbildungsleistungen", sagte die Ministerin.
Von besonderer Bedeutung sei in diesem Kontext auch, dass Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Saarland die jüngsten Studienanfängerinnen und –anfänger unter allen alten Bundesländern habe.
Ausgesprochen erfreulich sei ebenfalls die im Bundesvergleich ausgesprochen günstige Altersstruktur der Lehrerinnen und Lehrer.
Eindrucksvoll belege der Ländervergleich der Bildungsindikatoren die Vorreiterrolle von Rheinland-Pfalz bei der vorschulischen Bildung und Betreuung. Dies zeige die Bildungsbeteiligung der Drei- und Vierjährigen. Rund 92 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe besuchen in Rheinland-Pfalz eine öffentliche oder private Bildungseinrichtung. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 78,8 Prozent.
"Ich bin überzeugt davon, dass wir mit unserem Programm Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an unsere Spitzenposition noch weiter ausbauen können", sagte Ahnen.
Nachholbedarf sieht sie bei den niedrigen Absolventenzahlen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften und in der Teilhabe am lebenslangen Lernen. Bei den Ingenieur- und Naturwissenschaften deuteten die Bewerberzahlen für das kommende Wintersemester eine Verbesserung an.
"In der Gesamtbetrachtung ist der Ländervergleich aber eine Ermutigung", bilanzierte sie. Um national und international konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben, werde Rheinland-Pfalz sein Bildungssystem qualitativ und quantitativ weiter ausbauen. "Bildung und Wissenschaft waren, sind und bleiben ein politischer Schwerpunkt dieser Landesregierung", erklärte Ahnen.
Weitere Infos: www.statistik.rlp.de
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