Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung wird seit 1994 verliehen und würdigt Persönlichkeiten, die sich in Buchform um das gegenseitige Verständnis in Europa, vor allem aber mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, verdient gemacht haben. Die Preisträger in diesem Jahr sind Gerd Koenen, deutscher Historiker und Autor und der russische Philosoph und Autor Michail Ryklin.

02.02.2007 Pressemeldung Leipziger Buchmesse

Das Kuratorium bilden die Stadt Leipzig, der Freistaat Sachsen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Leipziger Messe GmbH. Sie sehen in der Verständigung mit Mittel- und Osteuropa eine besondere Aufgabe der traditionsreichen Buch- und Buchmessestadt Leipzig, die sie mit der gemeinsamen Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung unterstützen wollen.

Der jährlich verliehene Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Über die Vergabe des Preises bestimmt eine international renommierte Jury: je ein Vertreter der Kuratoren, der Träger des letzten Hauptpreises sowie fünf weitere vom Kuratorium gewählte Jurymitglieder. Vorschläge für die Wahl können durch jeden Bürger mit einer schriftlichen Begründung an die Jury eingereicht werden, eine Eigenbewerbung ist jedoch nicht möglich.

Die Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung findet jedes Jahr im Rahmen der Eröffnung der Leipziger Buchmesse statt. Dafür werden prominente Laudatoren gewonnen, die die Leistungen des Preisträgers auf angemessene Weise würdigen.

2006 war der Preisträger der ukrainische Schriftsteller und Essayist Juri Andruchowytsch, sein Laudator der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze.

Die diesjährige Preisvergabe wird am Abend des 21. März 2007 anlässlich der Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus zu Leipzig stattfinden. Die Laudatio auf Gerd Koenen und Michail Ryklin hält die Journalistin und Autorin Kerstin Holm.

Ansprechpartner

Leipziger Buchmesse
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Web: http://www.buchmesse-leipzig.de

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