MFG eröffnet Innovation Park in Second Life gemeinsam mit Baden-Württemberg-Repräsentanz

Gemeinsam mit dem Minister des Staatsministeriums und für europäische Angelegenheiten Willi Stächele hat der Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, der Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, Klaus Haasis, heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Brüssel die Vertretung von Baden-Württemberg in der virtuellen Welt Second Life eingeweiht. Neben Informationsmöglichkeiten über das Land für internationale Zielgruppen wendet sich der Auftritt auch konkret an baden-württembergische Hochschulen und junge Kreative, mit denen gemeinsam frühzeitig neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit im 3D-Internet erprobt werden sollen. Eine Anzahl von Bildungseinrichtungen aus Baden-Württemberg hat bereits ihr Interesse an einer Teilnahme signalisiert. Die MFG sucht aber auch weiterhin nach unterstützungswürdigen Innovationsprojekten.

20.03.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH

Der Baden-Württemberg-Auftritt in Second Life bietet neben einer imposanten Repräsentanz im Look der Berliner Landesvertretung auch Landschaften wie den Schwarzwald und Bodensee und einen Open-Air-Veranstaltungsbereich. Ein Teil des virtuellen Landes ist dem sogenannten "MFG Innovation Park" vorbehalten, in dem baden-württembergische Akteure aus dem Bildungsbereich kostenlos Land erhalten, um eigene Projekte im und mit Second Life durchzusetzen, etwa durch den Einbau in praxisorientierte Lehrveranstaltungen. Bereits ihre Teilnahme zugesagt haben die Universitäten Konstanz (Information Engineering), Stuttgart (Institut für Visualisierung und interaktive Systeme), Hohenheim (Wirtschaftsinformatik I), Fimakademie (Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduction) und die Merz-Akadmie. "Mit dieser Initiative unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle als führender Standort der Kreativwirtschaft in Europa", so MFG-Geschäftsführer Klaus Haasis.

Der "MFG Innovation Park" in Second Life ist Teil des bereits vor einem Jahr gestarteten Innovationsprogramms Web 2.0. Mit einer Informations-Roadshow durch Baden-Württemberg und der Einrichtung von Web 2.0 Arbeitskreisen sollte auf die Geschäftschance von neuen Internet-Technolgien aufmerksam gemacht und Kooperationsprojekte initiiert werden. Im Moment läuft gerade die Ausschreibung für die BWeb 2.0 Callenge, ein Award mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeldern. Das Second-Life-Projekt gehört auch zu den Aktvitäten der MFG zur Profilierung des Visual-Computing-Standortes Baden-Württemberg und dem Aufbau eines damit verbundenen Clusters Visual Computing. Interessenten können sich an den Projektleiter Stefan Sottner ( ) wenden.

Abbildung links: (anklicken & vergrößern)
Auf dem Screenshot erkundet CyberKlaus Wunderle, das virtuelle Alter Ego von Klaus Haasis, Geschäftsführer der MFG, zusammen mit den Wappentieren Greif und Hirsch die Repräsentanz des Landes Baden-Württemberg in Second Life. Von den über 4,7 Millionen Bewohnern der rasant wachsenden Online-Welt sind derzeit 600.000 aktive Nutzer, die die unterschiedlichen Landschaften und Gebäude bevölkern, um Kontakte zu pflegen, einzukaufen oder gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Weiterführende Links:
www.Secondlife.com
www.Internet2null.de
www.Visual-computing.de
www.Doit-online.de

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwesten, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen besonders Anwenderbranchen als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 90.000 Technologiebeziehungen gehört sie international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

Diese Presseinformation finden Sie auch im Pressecenter des IT- und Medienstandorts Baden-Württemberg mit zahlreichen weiteren Informationen unter www.doit-online.de/presse.


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