Neue Kultur der bildungspolitischen Diskussion vor Ort praktiziert

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat das Dialogforum im Landkreis Miesbach besucht, um aus erster Hand die Gespräche zur Weiterentwicklung der Hauptschulstruktur und der Schullandschaft zu verfolgen. "Eine neue Kultur des Dialogs, des Gesprächs auf Augenhöhe in Bildungsfragen mit allen Beteiligten ist mir ein Kernanliegen", so Minister Spaenle.

16.11.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

der Veranstaltung nahmen u.a. der Landrat Dr. Jakob Kreidl, der Regierungsvizepräsident der Regierung von Oberbayern Ulrich Böger und Experten der Bildungsadministration teil, die Gespräche mit Bürgermeistern, Schulleitern, Eltern, Schülern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft führten. In den Diskussionen wurden unterschiedliche Meinungen deutlich; sie verliefen jedoch äußerst konstruktiv. "Ich danke allen Beteiligten, dass sie sich dieser offenen Diskussion stellen und sich mit viel Engagement zum Wohle der Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung der regionalen Schullandschaft beteiligen", würdigte der Kultusminister.

Ziel der Dialogforen ist es, Vorschläge für eine qualitätsvolle und wohnortnahe Schulstruktur für die Schüler zu erarbeiten, die die Erfahrungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort berücksichtigt. Um Qualität und Wohnortnähe zu verwirklichen, können vor allem kleinere Schulen in Schulverbünden zusammenarbeiten und den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Angebot pädagogischer Maßnahmen bieten.

Die ersten Dialogforen wurden bereits im Sommer in acht Pilotlandkreisen geführt. Inzwischen folgen eine Vielzahl weiterer Landkreise, so dass noch im Jahr 2010 die meisten Landkreise und kreisfreien Städte ihre Dialogforen abgeschlossen haben werden. Die Dialogforen werden vom Kultusministerium intensiv begleitet. "Wir holen mit den Dialogforen die Bildung unserer Kinder mitten in unsere Gesellschaft. Damit diese optimal gestaltet werden kann, muss die Gesellschaft als Ganzes Verantwortung übernehmen", so Minister Spaenle.


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