Antrag im Bundesrat

Sachsen-Anhalt will sich an Rettung des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" beteiligen

Das Land Sachsen-Anhalt will sich an der Rettung der Schülerwettbewerbe "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympics" beteiligen und unterstützt einen entsprechenden Antrag im Bundesrat.

21.05.2014 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Das hat das Kabinett bei seinen heutigen Beratungen beschlossen. Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag sollen nach dem Entschließungsantrag der Länder Baden-Württemberg und Berlin aufgefordert werden, die finanziellen Zuwendungen für das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympics" weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung zu stellen (bisher 700.000 Euro) und die geplante Kürzung zurückzunehmen.

"Dieser größte Schulsportwettbewerb weltweit muss erhalten bleiben", unterstrich Kultusminister Stephan Dorgerloh. "Ein Aus hätte tiefgreifende Auswirkungen sowohl auf die Talentförderung als auch den Spitzensport. Das dürfte weder in unserem Interesse noch im Interesse des Bundes liegen". Es wäre auch kein gutes Signal, einen so langjährig erfolgreichen und bei den Kindern und Jugendlichen beliebten Wettbewerb aufgrund des Wegfalls der Bundesförderung beenden zu müssen, so der Kultusminister.

Hintergrund:

Die Länder Baden-Württemberg und Berlin wollen die Schüler-Wettbewerbe "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympics" mit einem Entschließungsantrag vor dem Aus bewahren. Der Bund hatte zuletzt angekündigt, seinen Zuschuss um 350.000 Euro zu kürzen. Bisher finanzieren neben dem Bund die Deutsche Schulsportstiftung, die Berliner Senatsverwaltung, die Länder und Sportfachverbände mit ihren Beiträgen sowie Sponsoren die Wettbewerbe.


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