Start in die Winterferien – Halbjahreszeugnisse an den Schulen
In Mecklenburg-Vorpommern erhalten am Freitag, dem 30. Januar 2015, insgesamt 123.600 Schülerinnen und Schüler an den 492 staatlichen allgemein bildenden Schulen ihre Zeugnisse. Außerdem beginnen für 138.600 Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen und freien allgemein bildenden Schulen die zweiwöchigen Winterferien. Der erste Schultag nach den Ferien ist Montag, der 16. Februar 2015.
29.01.2015 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Viele Schülerinnen und Schüler können sich auf ihre Zeugnisse freuen und dürfen auf ihre guten Leistungen stolz sein", sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. "Halbjahreszeugnisse sind eine wichtige Zwischenbilanz und geben Hinweise, in welchen Fächern es sich lohnt, sich im zweiten Halbjahr weiter anzustrengen. Vorher haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer eine Verschnaufpause verdient. Ich wünsche allen schöne Ferien", so Brodkorb.
Zum ersten Mal haben Lehrerinnen und Lehrer die Leistungen von Schülerinnen und Schülern an Grundschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien und Gesamtschulen landesweit nach einheitlichen Vorgaben bewertet. Die neue Verordnung zur einheitlichen Leistungsbewertung gilt für die Klassenstufen 1 bis 10 und regelt beispielsweise die Anzahl und Bewertung von Klassenarbeiten in einzelnen Fächern, die schriftlichen Lernerfolgskontrollen und die Bewertung von mündlichen Leistungen.
"Vor dem Inkrafttreten der einheitlichen Standards hat jede Schule und teilweise jede Lehrerin oder jeder Lehrer selbst die Maßstäbe für eine Bewertung festgelegt. Das war weder übersichtlich, noch nachvollziehbar und schon gar nicht gerecht", betonte Bildungsminister Brodkorb. "Wer aber wie beim vergleichbaren Abitur einheitliche Prüfungen will, muss auch eine einheitliche Bewertung wollen", so Brodkorb.
Bei weniger guten Zensuren der Schülerinnen und Schüler rät der Minister Eltern, ihren Kindern Mut zu machen, sie zu unterstützen und gemeinsam nach Wegen und Möglichkeiten zu suchen, wie die Schülerinnen und Schüler die Leistungen verbessern können. Lehrerinnen und Lehrer stehen für Gespräche zur Verfügung.
Schülerinnen und Schüler, die Angst haben, mit einem schlechten Zeugnis nach Hause zu gehen, können sich an eine Lehrerin oder einen Lehrer ihres Vertrauens wenden. Beratung und Hilfe für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Eltern, bieten die Schulpsychologen der Staatlichen Schulämter an den Sorgentelefonen unter folgenden Nummern:
- Staatliches Schulamt Greifswald: Kornelia Kock, Tel. 03834 595863
- Staatliches Schulamt Neubrandenburg: Frau Carmen Baier, Tel. 0172 7011994
- Staatliches Schulamt Rostock: Monia Kousksi, Tel. 0381 7000-78465
- Staatliches Schulamt Schwerin: Hanka Zierke, Tel. 0385 588-78184
Die Beratungstelefone sind am Freitag, dem 30. Januar 2015, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geschaltet.
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