Wiedereröffnung des Fränkischen Museums Feuchtwangen; Kunstminister Thomas Goppel: "gelungenes Beispiel dafür, wie sich Form und Funktion ergänzen können"

Als "gelungenes Beispiel dafür, wie sich Form und Funktion ergänzen können", hat Kunstminister Thomas Goppel das umgestaltete Fränkische Museum Feuchtwangen bezeichnet, das am Donnerstag feierlich wiedereröffnet wird. Im Foyer und dem Raum für Wechselausstellungen des Museums biete sich eine großzügige, zeitgemäße Möglichkeit der Kommunikation zwischen Besuchern und Museum. Goppel: "Feuchtwangen lädt den Besucher herzlich ein, gewährt ihm schon von außen Einblick durch die gläserne Wand, die als verbindend begriffen wird. Dabei ist das Fränkische Museum eines der wenigen speziellen, ganz typischen Museen in Bayern, die bis heute der Leitlinie ´Volkskunst´ treu geblieben sind."

28.02.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Fränkische Museum Feuchtwangen wurde 1902 als "Heimatmuseum Feuchtwangen" gegründet. Damals fand dort ein landwirtschaftlicher Kreistag mit Gewerbeschau sowie eine Ausstellung alter Geräte und Handwerkserzeugnisse statt. In den letzten Jahren wurde das Gebäude umfassend umgebaut, die Räume restauriert und klimatisiert. Im Altbau ist die gesamte Statik aufwändig nachgebessert, und auch im sogenannten Neubau von 1964 hat sich einiges verändert. Goppel betonte, das Feuchtwanger Museum sei ein vorbildliches Beispiel für einen gelungenen Umbau. "Selten treten einem in dieser Geschlossenheit alle Epochen von der Barockzeit bis zum Jugendstil entgegen", sagte der Minister. Die Gesamtkosten des Projekts lagen bei rund 1,5 Mio. Euro. Finanziert wurde das Vorhaben aus dem Städtebauförderungsprogramm. Zuschüsse gab es von der Bayerischen Landesstiftung und aus dem Entschädigungsfonds sowie vom Bezirk Mittelfranken. Fachliche Unterstützung leistete die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, die sämtliche Maßnahmen begleitet hat.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden