Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg würdigt Koalitionsvereinbarung im Bund
Nach den Worten des baden-württembergischen Wissenschaftsministers Prof. Dr. Peter Frankenberg vermittelt der Koalitionsvertrag im Bund Aufbruchsstimmung für Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Bei einer Forschungsveranstaltung in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin sagte der Minister heute (28. Oktober): "Die neue Bundesregierung setzt erkennbar auf nachhaltige Investitionen in Wissenschaft, Forschung und Innovation. Sie unterstützt die Länder in dem Ziel, exzellente Rahmenbedingungen für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu schaffen".
28.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergFrankenberg betonte, es sei von zentraler Bedeutung, den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation sowie die Exzellenzinitiative fortzuführen. Dass im Hochschulpakt an der Programmpauschale festgehalten werde, sei besonders wichtig, denn dies unterstütze die Hochschulen bei der Einwerbung von Drittmitteln. "Hervorragende Hochschulen bilden die Ausgangsbasis für die Entwicklungsfähigkeit der Wirtschaft. Dies gilt gerade für einen Hochtechnologiestandort wie Baden-Württemberg". Es sei zudem unabdingbar, auf zukunftsträchtige Schlüsseltechnologien in den Bereichen Energie, Klima und Nachhaltigkeit zu setzen. "Hier müssen neue Forschungsverbünde, etwa zur Zukunft von Fahrzeugtechnologie und Elektromobilität, geschaffen werden", so der Minister.
Frankenberg betonte, Forschung und Entwicklung seien eine besondere Stärke des Landes Baden-Württemberg. "Wir sind die europäische Region mit der höchsten Innovationskraft und dem höchsten Anteil an Beschäftigten in industriellen Hochtechnologiebranchen. Das Abschneiden unserer Universitäten in der Exzellenzinitiative zeigt, wie stark wir in der Forschung sind". Der Erfolg Baden-Württembergs sei auch ein Erfolg des Föderalismus in Deutschland, der den Wettbewerb unter den Ländern fördere.
Baden-Württemberg setze weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Bund im Sinne eines kooperativen Föderalismus in Wissenschaft und Forschung. Das Beispiel des Karlsruher Instituts für Technologe zeige, dass sich diese Strategie für alle Beteiligten auszahle.
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