Kulturelle Bildung

Wolfgang Huber erhält Kulturgroschen 2011 des Deutschen Kulturrates

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, zeichnet im kommenden Jahr den evangelischen Theologen Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber mit dem Kulturgroschen 2011 aus. Der undotierte Preis wird im September 2011 im Max-Liebermann-Haus in Berlin verliehen.

10.12.2010 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Wolfgang Huber (*1942) hat sich besonders in seiner Amtszeit als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von 2003 bis 2009 erfolgreich für eine Intensivierung des Dialogs zwischen dem Kulturbereich und der Evangelischen Kirche eingesetzt. In seiner Amtszeit wurde u.a. zum ersten Mal in der Geschichte der EKD eine Kulturbeauftragte berufen.

Wolfgang Huber war von 1994-2009 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, von 1997-2009 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und von 2003-2009 ihr Vorsitzender. Er ist Mitglied des Deutschen Ethikrates.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Das Verhältnis zwischen Protestantismus und den Kulturschaffenden war nie besonders einfach. Wolfgang Huber ist es zu verdanken, dass die EKD in den letzten Jahren einen deutlichen Schritt auf den Kulturbereich zu gemacht hat. Der Deutsche Kulturrat will mit der Verleihung des Kulturgroschens 2011 an Wolfgang Huber diese Initiative würdigen."

Kulturgroschenpreisträger der letzten Jahre waren:
Dr. h.c. Erich Loest (2010), Prof. Dr. h.c. Edgar Reitz (2009), Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann (2007), Prof. Dr. h.c. Fritz Pleitgen (2006), Daniel Barenboim (2006), Altbundespräsident Dr. h.c. Johannes Rau (2005).


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