Der Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, Joachim Jacobi, hat die Kritik an der Schulzeitverkürzung im gymnasialen Bildungsgang als unbegründet zurückgewiesen. "Die Argumente ziehen nicht. Hessen hat den Weg zum Abitur nach 12 Jahren unter Einbindung aller Interessengruppen seit 1999 sehr sorgfältig vorbereitet. Umfragen belegen, dass zwei Drittel der Eltern hinter dem Modell stehen", erklärte Jacobi. Die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit werde ohne Qualitätsverlust umgesetzt. "Das wird spätestens mit dem Landesabitur nachweisbar sein", zeigte er sich zuversichtlich. Der Wegfall des 13. Schuljahres werde ohnehin kaum Auswirkungen auf den Unterrichtsumfang haben: "In einem Schülerleben von der ersten Klasse bis zum Abitur sind nur zwei Prozent der Unterrichtsstunden betroffen", so der Staatssekretär.
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09.09.2004
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen