120.000 Euro aus EU-Mitteln für die Einrichtung der Dauerausstellung "document Schnupftabakfabrik" in Regensburg

Für das Projekt "Errichtung des Museums document Schnupftabakfabrik" in Regensburg hat Kunstminister Thomas Goppel eine Förderung in Höhe von 120.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zugesagt.

03.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das im Februar 2008 eröffnete Museum im ehemaligen Firmengebäude der Schnupftabakfabrik Bernard in Regensburg erstreckt sich über drei Räume auf insgesamt 230 qm Fläche. Die Räume an sich bilden bereits den Kernbereich des Museums; sie dokumentieren in ihrem Erscheinungsbild die wechselvolle Geschichte des historischen Anwesens von der edlen Wohn- und Wirkstätte angesehener Regensburger Familien bis zur prominenten Schnupftabakfabrik. In der musealen Präsentation soll neben der Hausgeschichte anhand der originalen Einrichtung der Produktionsprozess des Schnupftabaks im 19. und 20. Jahrhundert vermittelt werden. Das Herzstück des Museums bildet hierbei die sogenannte Alchimistenküche und das hölzerne Tabakstampfwerk, das als weltweit einmalig gilt. Das Museum ist nur geführten Gruppen geöffnet; hierbei wird auf eine fundierte, zielgruppenorientierte Konzeption der Führungen und eine gute Ausbildung des Führungspersonals gesetzt.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zählt zu den Strukturfonds der Europäischen Union. Nach den Vorgaben der EU sollen die EFRE-finanzierten Maßnahmen dazu beitragen, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt durch Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte zu stärken. Einerseits sollen dabei die Regionalwirtschaften entwickelt und strukturell angepasst werden. Andererseits soll die grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit gefördert werden, um zu einer nachhaltigen räumlichen Entwicklung beizutragen.


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