408.000 Euro für ehem. Klosterkirche in Birkenfeld

Für die Instandsetzung des Westteils der ehemaligen Klosterkirche in Birkenfeld (Stadt Neustadt an der Aisch, Regierungsbezirk Mittel-franken) hat Kunstminister Thomas Goppel für die Jahre 2006 bis 2009 insgesamt 408.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Denkmal-pflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

04.09.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Zisterzienserinnen-Kloster Birkenfeld wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts vom Nürnberger Burggrafen Friedrich III. ge-gründet. Der bald nach der Gründung begonnene Kirchenbau konnte noch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts vollendet werden. Trotz mehrerer Verwüstungen wurden Kloster und Kirche immer wieder instandgesetzt. Bei der letzten großen Veränderung im Jahre 1694 erfolgte eine Abtrennung des längeren Teils der Kirche mit der Nonnenempore. Die ehem. Gruftkirche diente nun als Kuh- und Schafstall, während die durch eingezogene Holzdecken gewonnenen Obergeschosse als Lagerräume genutzt wurden.

Die Klosteranlage Birkenfeld gehört zu den wenigen Beispielen in Franken, wo das Schema einer frühgotischen Zisterzienserinnenkirche mit den zugehörigen Klostertrakten erhalten ist.


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