AfL-Förderpreis - Wissenschaftliche Lehrerausbildung
Das Amt für Lehrerausbildung (AfL) in Frankfurt hat heute erstmalig den "AfL-Förderpreis - Wissenschaftliche Lehrerausbildung" verliehen. Der Preis ist dotiert mit 500 Euro. Gewürdigt werden herausragende Leistungen in der Ersten Staatsprüfung unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftlichen Hausarbeit. Vergeben wird der Preis im naturwissenschaftlichen, geistes- und sozialwissenschaftlichen sowie pädagogischen- und psychologischen Bereich.
14.06.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Mit dem Preis soll deutlich werden, dass eine starke Lehrerbildung an hessischen Universitäten eine herausragende Bedeutung für unsere Schulen und den Bildungsstandort Hessen hat", sagte der Staatssekretär im Kultusministerium, Joachim Jacobi, bei der Preisverleihung. "Insbesondere würdigt der Preis konkrete Bezüge zur Schulwirklichkeit auf wissenschaftlich hohem Niveau schon während des Studiums", so AfL-Direktor Frank Sauerland. Der Preis soll Studierende und auch Hochschullehrer ermutigen, Themen mit Schulbezug wissenschaftlich zu bearbeiten.
Die Preisträgerinnen und Preisträger sind im Bereich Naturwissenschaft Frau Andrea Wagener (Philips-Universität, Marburg) mit der Arbeit "Hesse-Kurven und Hesse Flächen", im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften Frau Julia Czech (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt) mit der Arbeit "Getting in contact with US-students - Zur fachdidaktischen Begründung eines Begegnungsprojekts im Englischunterricht", und im Bereich Pädagogik / Psychologie Herr Sebastian Pranz (Justus-Liebig-Universität, Gießen) mit der Arbeit "Chat im Internet als kommunikative Gattung unter besonderer Berücksichtung von Kinder-Chatrooms".
Die Preisträgerinnen und Preisträger sind von einer Kommission aus dem Amt für Lehrerausbildung ausgewählt worden. Neben einer sehr guten Wissenschaftlichen Hausarbeit zeichnen sich die Preisträgerinnen und Preisträger durch herausragende Prüfungsleistungen in den weiteren Lehramtsprüfungen aus. Seit 1. Mai 2004 befinden sich zwei Preisträgerinnen im Referendariat, ein Preisträger hat ein weiterführendes Studium aufgenommen.
In Hessen schließen pro Kalenderjahr rund 2.000 Lehramtsstudierende mit einer Ersten Staatsprüfung ihr Studium ab. Die Staatsprüfung setzt sich zusammen aus Klausuren sowie mündlichen Prüfungen in den Grundwissenschaften Pädagogik, Psychologie, Soziologie/ Politologie und Unterrichtsfächern sowie einer Hausarbeit zu einem selbst gewählten Thema.
Hinweis: Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Lehrerausbildung (Friedrich Pauly, , Telefon 069 / 389 89 374).
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