Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum der Oberpfalz in Amberg hat seine neuen Räume in der Zeughausstraße in unmittelbarer Nachbarschaft des Stadtmuseums bezogen.

07.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Staatliche Sammlungen wie die Archäologische Staatssammlung sollen nicht nur an einem Ort, sondern in möglichst vielen Teilen Bayerns präsentiert werden. Das ist unser klares kulturpolitisches Ziel. Das Archäologische Museum der Oberpfalz in Amberg präsentiert in vorbildlicher Weise Teile der Archäologischen Staatssammlung und macht in der Region die Vor- und Frühgeschichte lebendig", erklärte Kunstminister Thomas Goppel auf der Eröffnungsfeier am Donnerstag in Amberg. "Dabei haben die Amberger die Chance genutzt, mit den neuen Räumen auch das Konzept der Ausstellung weiterzuentwickeln und das Angebot zu erweitern. Innerhalb unserer Museumslandschaft wird das wiedereröffnete Zweigmuseum Amberg zu einem echten Schmuckstück und Vorzeigeobjekt werden", so der Minister. Neben aktuellen Funden, die neu präsentiert werden, mache eine moderne Medienstation die Ausstellung noch attraktiver. "Auf sehr anschauliche Weise wird uns hier vor Augen geführt, wie die Menschen in der Oberpfalz früher lebten. Steinzeitliche Dörfer und römische Gutshöfe sind hier lebendige Heimat- und Landesgeschichte", erklärte der Minister.

Die Zusammenarbeit zwischen der Archäologischen Staatssammlung München und der Stadt Amberg besteht seit 14 Jahren. Bis zum November 2004 war das Museum im so genannten "Klösterl" untergebracht. In den neuen Räume in der Zeughausstraße 18 verfügt das Museum über eine Ausstellungsfläche von 500 Quadratmeter.


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