Archivalienaustausch Bayern - Salzburg

Die Bedeutung der Zusammenführung historisch bedeutsamer Dokumente hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel beim Festakt aus Anlass des Archivalienaustausches zwischen dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dem Salzburger Landesarchiv am Donnerstag in München hervorgehoben.

27.07.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die historischen Quellen sollen der interessierten Öffentlichkeit genauso wie der Wissenschaft für ihre Forschung zur Verfügung stehen. Dabei ist es wichtig, dass die Dokumente dort aufbewahrt werden, wo sie auch genutzt werden – am Ursprungsort. Dort finden sich naturgemäß die meisten Interessenten", erklärte Goppel.

Bereits im Jahr 2003 waren 15 laufende Meter Archivgut zwischen Salzburg und Bayern ausgetauscht worden. Zum Abschluss des Archivalientausches kommen nun nochmals 10 Meter hinzu. Pro Meter handelt es sich um rund 10.000 Blätter an Urkunden, Akten, Karten und Plänen aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert.

Die Kooperation zwischen den Archiven in Salzburg und Bayern hat sich auch bei der Entstehung der Publikation "Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert" bewährt, die bei dem heutigen Festakt präsentiert wurde. Die vielgestaltigen Verbindungen zwischen Salzburg und Bayern sowie die Entwicklung der Ähnlichkeiten und Unterschiede seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert werden darin ausführlich dargestellt.


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