Aus Klassenzimmern werden Lernwerkstätten

"Selbst die besten Reformer brauchen Begleitung. Den Schulbüchern fällt dabei eine besondere Bedeutung zu", betonte Schulministerin Ute Schäfer heute auf einem Fachkongress in Köln. Passend zu den bildungspolitischen Reformen seien von den Verlagen innovative Lernmittel entwickelt worden, etwa zu den Kernlehrplänen für Deutsch, Mathematik und Englisch.

13.04.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Wir haben in NRW klare Vorstellungen davon, was Lernmittel leisten sollen", sagte Ministerin Ute Schäfer. "Darum beschreiten wir mit unserer Zulassungspraxis bewusst einen anderen Weg als beispielsweise Bayern. Wir setzen auf einen konstruktiven Dialog mit den Verlagen und erhalten so pünktlich die passenden Lernmittel zu unseren Reformen in der Schule."

Wie Schule und Unterricht mit den nach PISA eingeleiteten Bildungsreformen besser werden können, das zeigen heute auf dem größten NRW-Bildungskongress in diesem Jahr in Köln der Schulbuchverlegerverband VdS Bildungsmedien, das nordrhein-westfälische Schulministerium und die Medienberatung NRW. "Unterricht im Wandel" heißt die gemeinsame Veranstaltung, die mit rund 60 Vorträgen und Präsentationen über neue Lehrpläne und dazu passende aktuelle Schulbücher informiert und innovative Unterrichtsideen vorstellt.

Die Verlage zeigen in Köln: Aus Klassenzimmern werden Lernwerkstätten. Entscheidend für die Unterrichtsarbeit sind, neben dem Know-How und dem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, die Wahl der richtigen Unterrichts- Werkzeuge. Also welche Lernmittel erleichtern aktive Lernarbeit? Was motiviert Schülerinnen und Schüler, selbst zu forschen, auszuprobieren, zu produzieren? Knüpfen die Lernmedien an die Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen an? Werden sie in ihren Interessen und werden sie ganzheitlich angesprochen? Unterstützen die Lernmittel dabei, eigene Lernwege zu gehen? Bieten sie differenzierte Förderung der Starken wie auch der Schwachen? Werden die Stärken digitaler Medien genutzt hinsichtlich ihrer Aktualität, Anschaulichkeit und ihren erweiterten Möglichkeiten für Kooperation?

Schulministerin Ute Schäfer erinnerte noch einmal: "2003 haben wir in NRW die Durchschnittsbeträge für die Schulbuchbeschaffung um ein Drittel erhöht. Die Schulen haben damit die Möglichkeit, die neuen Lernmittel auch zeitnah zu beschaffen".

Weitere Informationen unter www.medienberatung.nrw.de.


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