Bayerische Schülerinnen und Schüler besuchen Freundschaftsspiel einer israelisch-palästinensischen Mannschaft gegen Jugendauswahl des FC Bayern München

Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet die Allianz Arena München Stadion GmbH ein Freundschaftsspiel zwischen einer Jugendauswahl des FC Bayern München und einer israelisch-palästinensisch gemischten Jugendauswahl des Peres-Center-for-Peace.

21.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Kultusministerium hat den bayerischen Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Wandertages den Besuch des Spiels ermöglicht - nach drei Tagen waren 62.000 Karten zu je zwei Euro vergriffen.
Da das Bayerische Fernsehen aber live aus der Allianz-Arena übertragen wird, können auch die zuhause Gebliebenen in den Genuss des Spiels kommen. Kultusminister Schneider hat in einem Brief die Schulleitungen gebeten, interessierten Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern die Mitschau der Übertragung zu ermöglichen.
Das Bayerische Fernsehen nimmt darauf besonders Rücksicht und wird in einer didaktisch aufbereiteten Sendung rund um das Spiel viele Hintergrundinformationen zum Friedensprozess im Nahen Osten geben, z.B. einen geschichtlichen Abriss der deutsch-israelischen Beziehungen und einen Beitrag über das Peres-Center-for-Peace.

Für die Zuschauer wird im Stadion ab 9.00 Uhr ein umfangreiches von Schülern für Schüler gestaltetes Rahmenprogramm organisiert unter dem Motto: "Sport schafft Frieden." Kultusminister Schneider betonte im Vorfeld des außergewöhnlichen Wandertags: "Mit diesem Fußballspiel für den Frieden wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler im Stadion und vor den Bildschirmen in den Klassenzimmern für die Situation im Nahen Osten sensibilisieren. Außerdem wollen wir klar machen: Nur wer sich kennt, kann sich achten. Der Sport und insbesondere dieses Spiel sind hierfür bestens geeignet."

Der Reinerlös des Fußballspiels kommt dem Peres-Center-for-Peace zugute. Es gehört mit seinen Fußball-Projekten dem weltweiten Straßenfußball-Netzwerk "streetfootballworld" an und wird von diesem während seines München-Aufenthaltes unterstützt. Des Weiteren sind an der Umsetzung und der umfangreichen Organisation des Freundschaftsspiels beteiligt: die Allianz Arena München Stadion GmbH, der FC Bayern München, der Freistaat Bayern, die Münchner Verkehrs-Gesellschaft MVG, das Kreisverwaltungsreferat München sowie die Autobahndirektion Südbayern.

Die Schulen wurden im Vorfeld der logistisch sehr aufwändigen Veranstaltung vom Kultusministerium, dem Innenministerium, der MVG und der Allianz-Arena GmbH ausführlich über die Sicherheits- und Verkehrsfragen informiert.
"Unsere Schülerinnen und Schüler wissen, worauf es ankommt. Ich bin mir sicher, dass sie die Idee des Spiels - "Sport schafft Frieden" - innerhalb und außerhalb des Stadions vorbildlich umsetzen werden", so Kultusminister Schneider.


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