Bayerns Kultusminister bei Katholischer Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Bayern

Die Leistung in der Werteerziehung, die die Erwachsenenbildung in katholischer Trägerschaft vollbringt, sei unverzichtbar, betonte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider anlässlich der Jahrestagung der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Bayerns am heutigen Freitag in München.

26.05.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Er forderte die Erwachsenenbildner auf, sich den Anforderungen der Zukunft zu stellen und vor allem die Menschen zu begleiten, die sich lebenslang bilden müssen. "Werte sind weit mehr als ein Luxusgut", so der Minister. "Auf ihnen ist die Gesellschaft aufgebaut".

Zielsetzung jeglicher Bildungsarbeit sei es, die Menschen zu befähigen, sich verantwortungsbewusst in die Gesellschaft einzubringen. Eine solche Bildung, die dazu befähigt, sei entsprechend des Art. 131 der Bayerischen Verfassung auf den ganzen Menschen hin ausgerichtet. Wenn die Erwachsenenbildung diesen Anforderungen gerecht werde, habe sie als eigenständiger Bildungsbereich beste Chancen auch im 21. Jahrhundert.
Den Verantwortlichen für die Erwachsenenbildung legte er die Schlüsselbegriffe Wettbewerb, Profilbildung und Qualitätsentwicklung ans Herz. Diese müssten bei der Konzeption und Bereitstellung von Bildungsangeboten und von den Bildungsanbietern selbst realisiert werden.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden