Berichterstattung FOCUS-MONEY - Nobelpreisträger Hänsch

Zu der Berichterstattung vom 31.1.2006 in "FOCUS-MONEY: Nobel-preisträger Hänsch will nach erzwungenem Ruhestand mit 65 Deutschland verlassen" stellt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fest:

31.01.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Selbstverständlich tut Bayern alles, um Professor Theodor Hänsch im Land zu halten. Wissenschaftsminister Thomas Goppel sicherte dem Nobelpreisträger zu, dass der Verbleib des Forschers in Bayern auch nach der Vollendung seines 68. Lebensjahrs nicht an einer bundesgesetzlichen Altersregelung im Beamtenrecht scheitert. Goppel: "Das Beamtenrechtsrahmengesetz des Bundes sieht eine Verlängerungsmöglichkeit bis Vollendung des 68. Lebensjahrs vor. Es ist nur selbstverständlich, dass Bayern diese Regelung für Professor Hänsch ausschöpft. Dies haben wir ihm wiederholt versichert." Die Regelung, dass nach dem 68. Lebensjahr keine Verlängerung möglich ist, betrifft nur eine Tätigkeit als Beamter, nicht aber ein privatrechtliches Beschäftigungsverhältnis. Der Minister wird in einem Gespräch mit Prof. Hänsch in den nächsten Tagen erörtern, wie nach der derzeitigen Rechtslage eine Verlängerung der Forschertätigkeit in Bayern auch nach Vollendung des 68. Lebensjahrs möglich sein könnte. Goppel: "Es geht um eine flexible Lösung, die der herausragenden Forscherpersönlichkeit von Herrn Professor Hänsch und dem, was er für Bayern bedeutet, gerecht wird."

Zudem, so der Minister, soll nach den Vorstellungen in der Föderalismuskommission die Zuständigkeit für das Beamtenrecht schon bald auf die Länder übergehen. Goppel: "In diesem Zusammenhang werde ich mich dafür stark machen, dass wir für Ausnahmewissenschaftler wie Professor Hänsch auch im Beamtenrecht flexible und sachgerechte Lösungen finden."


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