"Bildung gehört in die nationale Verantwortung"

(bikl/ots) In die aktuelle Föderalismusdebatte hat sich jetzt auch der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO) eingeschaltet.

07.04.2006 Artikel
  • © awo.de

Mit Blick auf die bundesweite Debatte über die Gewalt an Schulen, die nach Auffassung der AWO kein isoliertes Berliner Problem ist, sagte der AWO-Bundesvorsitzende Wilhelm Schmidt: "Wenn Bildung, Bildungsförderung, Chancengerechtigkeit und integrationsfördernde Maßnahmen nationale Aufgaben sind, dann gehören sie auch in die nationale Verantwortung".

Der AWO-Bundesvorstand warnte eindringlich davor, in der Bildungspolitik einem Wettbewerb um bestmögliche Kosteneinsparungen Tor und Tür zu öffnen. "Wir erfinden hier keine Schauermärchen", erklärte Schmidt, "denn die ersten massiven Qualitätseinbußen in der Kinder- und Jugendhilfe zeichnen sich schon ab". So sei zwar der Ruf nach einer besseren Förderung der Kinder im vorschulischen Bereich verbaler Konsens, in Nordrhein-Westfalen seien jedoch jetzt schon massive Kürzungen in diesem Bereich angekündigt.


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