Bildungsminister Rupprecht weist GEW-Forderungen zur Oberschule zurück

Bildungsminister Holger Rupprecht sagt: "Wer einen Tag vor der Verabschiedung des Gesetzes mit Gegenvorschlägen ankommt, dem geht es nicht um die Sache, sondern um ein möglichst großen Aufmerksamkeit."

14.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Und weiter der Minister: "Die Oberschule muss und wird zum nächsten Schuljahr kommen. Die Schulform braucht die Chance, die sie verdient und darf jetzt nicht zerredet werden. Die rund 116.000 Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern in der Sekundarstufe I und die rund 16.000 Eltern der Kinder in den 6. Klassen, die demnächst ihre Kinder anmelden werden brauchen nicht Verunsicherung sondern gemeinsame Verantwortung aller an Schule Beteiligten, dass die Oberschule gelingt. Der PISA-Koordinator Prof. Baumert und der Bildungsexperte Prof. Lenzen, Präsident der FU Berlin sprechen sich beide statt eines dreigliedrigen für ein zweigliedriges Schulsystem aus, so wie es Brandenburg jetzt einführen wird. Außerdem hat das Land Brandenburg mit Berlin die längste gemeinsame Schulzeit aller Grundschulkinder im Bundesvergleich. Die Oberschule muss so rasch eingeführt werden, damit alle brandenburgischen Schülerinnen und Schüler jeden Bildungsgang in erreichbarer Entfernung anwählen können. Im bisherigen dreigliedrigen System waren an vielen Orten schon gar nicht mehr alle Schulformen vorhanden. Insofern sichert die Oberschule die Chancengleichheit der brandenburgischen Kinder. Die Ausstattung der Oberschulen wird sich im Bundesschnitt vergleichbarer Schulformen bewegen. Die Oberschule wird kein Sparmodell, wie die GEW unterstellt."


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