Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Keine Panikmache beim Thema Lehrernachwuchs

Als unbegründete Panikmache hat Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute die Pressemitteilung 381/2004 des FDP-Abgeordneten Ekkehard Klug bezeichnet: "Wir können optimistisch sein, die offenen Lehrerstellen auch zukünftig mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern besetzen zu können. Schleswig-Holstein hat regelmäßig einen hohen Anteil von Interessenten aus anderen Ländern. Und: Die Bewerberzahlen steigen. Man muss schon einmal über die Landesgrenzen hinausschauen.

17.11.2004 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

Mit der Seiteneinsteiger-Idee ist es dem Abgeordneten ergangen wie dem Hasen mit dem Igel. Die Landesregierung hat längst gehandelt. Der Seiteneinsteiger-Erlass ermöglicht es in so genannten Mangelfächern geeignete Berufspraktiker zu beschäftigen, die an den Schulen unterrichten und parallel dazu als Lehrkraft ausgebildet werden. So können wir bestehende Lücken angemessen füllen.

Hinzu kommt, dass sich wieder mehr junge Menschen für ein Lehramtsstudium entscheiden. Hatten wir zum Beispiel in Schleswig-Holstein für den Grund- und Hauptschulbereich im Jahr 2000 noch 245 Studienanfänger, waren es 2003 bereits 432. Bei den Sonderschulen stieg die Zahl im gleichen Zeitraum von 59 auf 82. Für die Realschulen gilt ein Anstieg von 215 auf 405 und für die Gymnasien von 436 auf 538 Studienanfänger".


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