Bildungssenator Klaus Böger zur GEW-Erklärung bezüglich zusätzlichen unterrichtsfreien Tagen für verbeamtete Lehrer/innen

Die Fähigkeit der GEW immer wieder neue Reime auf seinen Namen zu finden, sei zwar beeindruckend, so Bildungssenator Klaus Böger, ansonsten enthielte die Presseerklärung dann allerdings "zu viel dichterische Freiheit".

31.08.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Klaus Böger: "Zum Sachverhalt: Seit August letzten Jahres haben verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer Anspruch auf zwei zusätzliche freie Tage. Im letzten Schuljahr wurden diese Tage individuell und in der Regel während der Unterrichtszeit genommen. Das führte an vielen Schulen zu organisatorischen Problemen oder Unterrichtsausfall. Für das Schuljahr 2004/ habe ich daher entschieden, die freien Tage einheitlich festzulegen und zwar auf die zusätzlichen Ferientage in der Woche nach Pfingsten 2005. Die zusätzlichen Ferientage waren geplant, damit wir in den Pfingstferien die Teilnehmer/innen des Deutschen Turn- und Sportfests in Schulen unterbringen können.

Für die Schülerinnen und Schüler ändert sich nichts. Sie haben in der Woche nach Pfingsten Ferien (vom 17. bis zum 20. Mai 2005). Für die darauf folgenden Jahre habe ich einen der beiden zusätzlichen freien Tage festgelegt: es ist der jeweils letzte Tag vor den Sommerferien. Der zweite Tag kann von jedem beamteten Lehrer individuell genommen werden.

In Berlin haben Lehrer lediglich am letzten Tag der Sommerferien Präsenzpflicht, während sie beispielsweise in Brandenburg bereits eine Woche vorher in der Schule sein müssen.

Ferien sind für Lehrer kein Urlaub, sondern unterrichtsfreie Zeit. Die unterrichtsfreie Zeit dient u.a. dazu, sich auf den Unterricht vorzubereiten oder sich fortzubilden."


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