"Das Rückgrat der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands"

Die enge Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Verleihung des Innovationspreises der Mittelstands-Union Unterfranken am Donnerstag in Würzburg als "entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands" bezeichnet und zugleich die Schlüsselstellung des Technologietransfers von Hochschulen in mittelständische Unternehmen hervorgehoben.

09.09.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Beim Transfer von Wissen der Hochschulen in die Wirtschaft gewinnen beide Seiten: die Wirtschaft, weil die Universitäten eine enorme Breite im Forschungsspektrum haben und die Hochschulen, weil sie die Möglichkeit erhalten, ihr Lehrangebot, bestimmte Fragestellungen in der Forschung und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit den Entwicklungen und Erfordernissen der Praxis abzustimmen." Der Minister ermunterte Unternehmen und Hochschulen, sich weiterhin aktiv in den Transfer von Wissen und Forschungsergebnissen einzubringen. "Die neue bayerische Cluster-Initiative bietet gerade auch dem Mittelstand beste Chancen", betonte Goppel. Die groß angelegten Verbünde aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft brächten für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation und würden von der Beteiligung des Mittelstands profitieren. "Die Bayerische Staatsregierung hat bereits zahlreiche Instrumente zusammen mit den mittelständischen Unternehmen etabliert, um Forschungsergebnisse der Hochschulen schnell in die Unternehmen zu transferieren und zeitnah in marktfähige Produkte umzusetzen", erklärte Goppel. Die Ergebnisse der Arbeit von über 40 Forschungsverbünden, in denen Wissenschaftler aus den Hochschulen und Vertreter der bayerischen Wirtschaft gemeinsam zukunftsrelevante Forschungsbereiche voranbringen, seien bestes Beispiel für den Nutzen solcher Zusammenarbeit.


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