Debatte um "Allianz-Schriftzug"

In der Debatte um den geplanten "Allianz-Schriftzug", der während einer Architekturausstellung am Haus der Kunst angebracht werden soll, hat Kunstminister Thomas Goppel am Dienstag dem Haus der Kunst den Rücken gestärkt.

28.02.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Tatsache sei, dass der Schriftzug nur vorübergehend am Haus der Kunst angebracht werden soll und den Bezug auf eine dort stattfindende Architekturausstellung über die Architekten der Allianz-Arena Herzog und de Meuron herstellt. "Es ist richtig, dass der Schriftzug Werbung ist, aber eben für eine Kunstausstellung", so der Minister. In der Kunst sei die Verfremdung ein Mittel, um Gegenstände in einen neuen Bezug zueinander zu bringen und damit eine Auseinandersetzung des Betrachters mit dem Thema zu erreichen. Goppel: "Es ist nicht recht einzusehen, weshalb der Oberbürgermeister bei Kunstprojekten, die wenn sie sich heute rechnen sollen - es heute nur mit Hilfe Dritter können, so kleinlich ist. Ein ´Ja´ zum ´Allianz-Schriftzug´ nützt zuerst dem Haus der Kunst, das wir gemeinsam in seinem besonderen Status sichern wollen!"


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