Denkmal Dollnstein

Für die Sanierung der Vorburg der Burg in Dollnstein (Marktgemeinde Dollnstein, Landkreis Eichstätt, Regierungsbezirk Oberbayern) hat Kunstminister Thomas Goppel für die Jahre 2006 und 2007 insgesamt 680.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

03.08.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Burg Dollnstein wurde auf einer Felsenbank errichtet, die aus der Talsohle emporragt ("toller Stein"). Der romanische Bau ist 1147 erstmalig nachweisbar. Nach der Säkularisation wurde die Burg an sieben Dollnsteiner Bürger verkauft, die sie größtenteils demolierten, um das Baumaterial zu verkaufen. Von der früheren Burg und den Schlossbauten in Dollnstein sind somit nur Ruinen bzw. Fundamente erhalten geblieben. In der Burganlage hat sich jedoch die tiefer gelegene sog. Vorburg erhalten. Sie umschließt in Segmentbögen den Burgfelsen und lässt dadurch einen Innenhof frei. An die Ringmauer, die im Untergeschoß z. T. aus romanischen Quadern besteht, sind auf der Innenseite langgestreckte Wirtschaftsgebäude angefügt, deren Fachwerkkonstruktion um 1450 errichtet wurde. Den Wehranlagen samt Torturm und der Burgruine wird eine überragende historische Bedeutung zuerkannt.


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