Denkmal Wechterswinkel

Für die Sanierung der ehemaligen Klosterscheune in Wechterswinkel (Gemeinde Bastheim, Landkreis Rhön-Grabfeld, Regierungsbezirk Unter-franken) hat Kunstminister Thomas Goppel für das Jahr 2006 einen Zuschuss in Höhe von 330.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

09.08.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

In Wechterswinkel entstand vor 1140 das älteste Zisterzienserinnenkloster Deutschlands. Zur weitläufigen Anlage gehört ein zweigeschossiger Konventbau. Von den Zerstörungen des Bauernkrieges (1525) und des Markgräfler Krieges (1553/54) erholte sich die kleine Gemeinschaft adliger Nonnen nicht, das Kloster wurde säkularisiert und ging 1581 unter Fürstbischof Julius Echter in den Besitz der neu gegründeten Universität Würzburg über. Wenig später (1594) wurden die nicht mehr benötigten Zellen im Ostflügel des Denkmals in einen riesigen "Fruchtspeicher" umgeplant. Das Denkmal mit seinen lang gestreckten Räumen mit hölzener Stützkonstruktion prägt das Ortsbild von Wechterswinkel.


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