Ein starkes Team für die Nachwuchsförderung
Jugend forscht und die Bayer AG haben heute zum 40. Mal gemeinsam den Landeswettbewerb von Jugend forscht in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. Seit der Gründung von Jugend forscht 1965 unterstützt die Bayer AG den Wettbewerb als Patenunternehmen. Im Jubiläumsjahr wählte die Jury aus 42 Projekten, die von insgesamt 69 Teilnehmern vorgestellt wurden, acht Arbeiten aus, die beim Bundesfinale in Dortmund antreten dürfen. In Anwesenheit von Ministerin Ute Schäfer wurden die Teilnehmer für ihre überaus anspruchsvollen Projekte ausgezeichnet. Die Delegation aus Nordrhein-Westfalen ist dieses Jahr besonders jung: das siegreiche Projekt im Fachgebiet Technik wurde aus der Juniorsparte Schüler experimentieren hochgestuft und darf sich nun in Dortmund mit den "Großen" messen.
07.04.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Der erst 14 Jahre alte Benedikt Decker aus Münster beschäftigte sich eingehend mit dem Prinzip des Holzvergasers. Nach umfangreichen Untersuchungen mit einem selbst gebauten Modell gelang es dem Nachwuchsforscher sogar, einen Aufsitzrasenmäher mit Hilfe eines Holzvergasers anzutreiben. Benedikt Decker wurde mit dem ersten Platz in Technik ausgezeichnet. Ebenfalls erst 14 Jahre alt ist Simon Loosen, der mit seinem Bruder Sven Loosen (16) im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften gewann. Die Brüder setzten sich mit den erwarteten Grundwassereinbrüchen in ihrer Heimatstadt Korschenbroich auseinander, durch die viele Häuser zum Einsturz gebracht werden könnten. Sie erhielten ebenfalls einen ersten Preis und dürfen ihre Überlegungen zum Gebäudeschutz nun auf dem Bundeswettbewerb vorstellen.
In Biologie wurden gleich zwei erste Plätze vergeben: Stefan Gering (19), Viola Wohlgemuth (19) und Matthias Rose (19) aus Beverungen untersuchten die Vegetation an Mauern und kamen zu dem Ergebnis, dass diese künstlichen Bauwerke oft viele gefährdete Pflanzenarten beherbergen. Der 19-jährige Sebastian Hess aus Wiehl konnte nachweisen, dass eine bestimmte Lebermoos-Art in der Lage ist, Einzeller zu fangen und dementsprechend als fleischfressend anzusehen ist.
Weitere siegreiche Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Chemie, Mathematik/Informatik und Physik: "Die Hebelvorrichtung" von Dustin Rustenholz (21) aus Tönisvorst, das Projekt "Lab on the chip" von Stephen Schulz (19) aus Gelsenkirchen, "Bau eines dreidimensionalen Fraktals" des 18-jährigen Nikolai Nowaczyk aus Duisburg sowie die Arbeit zu "Photonischen Kristallen" von Florian Kotzur (16) und Stefan Krumpen (16) aus Mechernich bzw. Bad Münstereifel.
Das 40. Bundesfinale von Jugend forscht findet vom 26. bis 29. Mai 2005 in Dortmund statt. Ausrichter des Jubiläumswettbewerbs sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Alles Wissenswerte sowie viele download-fähige Fotos aus vier Jahrzehnten Jugend forscht finden Sie unter www.jugend-forscht.org.
Kontaktadresse:
Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 / 374709 - 0
Fax : 040 / 374709 - 99
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