Bayerische Eltern

Elternverband fordert zusätzliche Mittel für Grund- und Mittelschule

An bayerischen Mittelschulen fehlen im kommenden Schuljahr Lehrer für 14.000 Schüler. Nach Auskunft des Ministeriums gab es 14.000 Anmeldungen mehr als erwartet. Da niemand mit diesem Zuwachs gerechnet habe, seien auch keine Lehrerstunden eingeplant worden, sagt der Bayerische Elternverband. Hier müsse die Staatsregierung dringend zusätzliche Mittel bereit- und weitere Lehrer einstellen.

03.08.2012 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

"14.000 Kinder sind nicht einfach Zuzüge oder Kinder, die am Probeunterricht für die Realschule gescheitert sind", sagt Maria Lampl, Landesvorsitzende des BEV. "Schon gar nicht sind sie freiwillig an der Mittelschule, denn dann müssten sie an den Realschulen und Gymnasien fehlen. Da hat sich einfach jemand im Ministerium gründlich verrechnet."

Dass völlig überraschend sechs Prozent der geplanten Lehrerstunden für Grund- und Mittelschulen gestrichen wurden, stelle Bezirksregierungen, Schulämter und Schulen vor schier unlösbare Probleme. Da die Mittelschule zudem praktisch als einzige weiterführende Schulart für die personalintensive Inklusion zuständig sei, potenzierten sich diese Probleme. Der Bayerische Elternverband appelliert deshalb an die Gymnasien, sich mehr als bisher für die Inklusion zu öffnen und erwartet entsprechende Impulse des Kultusministeriums und der Staatsregierung.


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