Erfreuliches Ergebnis der Auswertung der Amtlichen Schuldaten für das Schuljahr 2005/06

Die von der Landesregierung zum Schuljahresbeginn 2005/06 zusätzlich bereitgestellten 1.000 Lehrerstellen haben die Personalsituation an den Schulen in Nordrhein-Westfalens deutlich verbessert. Nach der jetzt vorliegenden Auswertung der Amtlichen Schuldaten für das Schuljahr 2005/06 (Stichtag 15. Oktober 2005) zeichnet sich eine erheblich günstigere Versorgung der Schulen mit Lehrerstellen ab.

30.12.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Landesweit wird der Stellenbedarf durch die zugewiesenen Lehrerstellen über alle Schulformen nunmehr zu 101,1 % gedeckt. Damit stehen den Schulen rund 1.600 Stellen über den rechnerischen Bedarf zur Verfügung. Schulministerin Barbara Sommer zufolge sollen diese Stellen zur stärkeren individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler und gleichzeitig zum schrittweisen Aufbau einer effektiven Vertretungsreserve gegen Unterrichtsausfall genutzt werden. In den Schuljahren 2003/04 und 2004/05 betrug die Quote nur 99,5 % bzw. 100,6 %.

Überdurchschnittlich gut mit Stellen versorgt sind die Grund- und Hauptschulen mit 101,8 % und 103,4 %. Den Grundschulen können damit 620 Stellen und den Hauptschulen 570 Stellen vor allem für den Einsatz in sozialen Brennpunkten zugewiesen werden. Die Gesamtschulen, Förderschulen und Berufskollegs haben Deckungsquoten zwischen 100 % und 101,7 %.

An den Gymnasien wird die Versorgung ab dem 1. Februar 2006 101,4 % betragen, da zu diesem Zeitpunkt 200 Stellen zusätzlich besetzt werden, die von der früheren Landesregierung zum Schuljahresbeginn nicht freigegeben worden waren. Die ersparten Mittel hatte die alte Landesregierung für andere Zwecke als Unterricht verwenden wollen.

Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 werden den Schulen Nordrhein-Westfalens weitere 1.000 zusätzliche Lehrerstellen für eine bessere und verlässlichere Unterrichtsversorgung zur Verfügung stehen. Insgesamt wird die Landesregierung in dieser Legislaturperiode 4.000 zusätzliche Lehrerstellen schaffen. Die Landesregierung trägt mit dieser finanziellen Kraftanstrengung ihren Teil dazu bei, den Unterrichtsausfall an unseren Schulen spürbar zu reduzieren. Ministerin Sommer: "Nach den jetzt vorliegenden Zahlen gehe ich zuversichtlich ins neue Jahr, gemeinsam mit allen am Schulleben Beteiligten das Recht unserer Kinder auf verlässlichen und guten Unterricht zu sichern."


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