Eröffnung der Landesausstellung "Die Wüste"

Die breit angelegte, fächerübergreifende Konzeption der Landesausstellung "Die Wüste" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel als Schirmherr anlässlich der Ausstellungseröffnung am Dienstag in Rosenheim hervorgehoben.

28.03.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Für den Forscher lese sich die Wüste wie ein Buch, so Goppel. Sie gebe Aufschluss über die erdgeschichtliche Entwicklung, den Klimawandel und die Evolution. Goppel: "Die Ausstellung stellt das schillernde und sehr komplexe Phänomen des Lebensraums Wüste fächerübergreifend dar. Es werden neue Erkenntnisse aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Botanik, Zoologie, Paläoanatomie, Archäologie, Geografie und Ethnologie präsentiert. Dabei ergänzen und bereichern sich Natur- und Geisteswissenschaften gegenseitig. Das Projekt ist somit ein hervorragendes Beispiel für erfolgreiches interdisziplinäres Arbeiten in der Wissenschaft." Auch das didaktische Konzept der Ausstellung sei anspruchsvoll, so Goppel. Der Besucher habe Gelegenheit, das Thema Wüste zu erlernen und zu erleben. Der interessierte Laie erhalte wissenschaftlich fundiertes Fachwissen. Den jüngeren Besuchern würden durch interaktive Elemente das Thema und die Zusammenhänge näher gebracht. Und mit beeindruckenden Inszenierungen werde für alle Besucher eine eigentlich sehr fremde Lebenswirklichkeit anschaulich eingefangen. Damit trage die Ausstellung wesentlich zum Verständnis der Wüstenregionen und deren Bewohner bei.

An der Konzeption der Landesausstellung "Die Wüste" waren unter anderem das Staatliche Museum für Völkerkunde, die Archäologische Staatssammlung und die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns beteiligt. Die Ausstellung ist vom 30. März bis zum 8. Oktober 2006 im Lokschuppen in Rosenheim zu sehen und montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nähere Informationen unter www.wueste2006.de.


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