Eröffnung des 13. Bayerischen Museumstages in Amberg

Die Leistungen der über 1000 bayerischen nichtstaatlichen Museen hat Kunstminister Thomas Goppel bei der Eröffnung des 13. Bayerischen Museumstages am Donnerstag in Amberg gewürdigt.

07.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die nichtstaatlichen Museen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum kulturellen Leben in Bayern. Sie sind fester Bestandteil der regionalen Identität und ziehen zugleich überregionale Aufmerksamkeit an. Für ihre Museen zeigen die Menschen Interesse und Engagement. Der Bayerische Museumstag ist ein wichtiges Forum dieses Interesses und Engagements." Das Thema des Museumstags "Blick nach vorn - Museen und Gesellschaft von morgen" verweist auf die neuen Herausforderungen, denen sich die Museen in Zukunft stellen müssen. Jene sieht der Minister in Zeiten allgegenwärtiger Medienpräsenz und umfassender Freizeitangebote vor allem in einer noch besseren Besucherorientierung. Hierbei hob er die Errungenschaften im Bereich der integrierten Museumspädagogik und didaktik hervor. "Die Museen sehen sich als Einrichtungen, die Neugier wecken und Fragen beantworten und sprechen ein breites Publikum mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Kenntnissen und Interessen an", so Goppel weiter. Es gebe viele sehr gute Beispiele, die zeigten, dass sich eine attraktive, lebendige Präsentation einerseits und eine seriöse Information andererseits nicht ausschließen. "Dass die bayerischen Museen jährlich über 20 Millionen Besucher verzeichnen, zeigt, wie erfolgreich sie der immer größer werdenden Konkurrenz an kulturellen und Freizeitangeboten trotzen", sagte der Minister.

Der Bayerische Museumstag ist die größte Museumsfachtagung im deutschsprachigen Raum. Bei der Veranstaltung in Amberg vom 6. bis 8. Juli treffen sich unter anderem rund 300 Museumsfachleute, um sich bei der unter dem Motto "Blick nach vorn - Museen und Gesellschaft von morgen" stehenden Tagung mit Erfolgen und Herausforderungen für die bayerischen Museen auseinanderzusetzen. Organisiert wird die Veranstaltung von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen. Sie unterstützt und berät den zahlenmäßig größten Teil der Museen, den Kommunen, Landkreise, Vereine, Stiftungen, Privatleute usw. betreiben.


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