Germanisches Nationalmuseum

Als "einzig mögliche und richtige Entscheidung, die man allerdings schon wesentlich früher hätte treffen müssen," hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel die heutige Ankündigung der Bundeskulturbeauftragten Christina Weiss bezeichnet, einen Baustopp bei der Sanierung des Germanischen Nationalmuseums durch interne Prioritätensetzung und Mittelumschichtung zu verhindern. Frau Weiss hatte sich heute im Germanischen Nationalmuseum ein Bild gemacht und war mit Generaldirektor Ulrich Großmann zusammengekommen.

26.07.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Erfreulich sei, so der Minister, dass sich in Folge ihres Besuchs in Nürnberg die Gebote der Vernunft durchgesetzt zu haben scheinen. Goppel: "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Und Frau Weiss erzählt jetzt nicht nur viel, sondern auch das Richtige. Reisen bildet eben doch."

Der Bund hatte vor einigen Monaten erstmals öffentlich angekündigt, alle Investitionsmittel des Bundes für das Germanische Nationalmuseum im Jahr 2005 zu streichen, wodurch die längst begonnenen Bau- und Renovierungsarbeiten zum Erliegen gekommen wären. Bayern hatte gegen diese einseitigen Mittelkürzungen heftigen Widerstand geleistet.


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