Goebel wünscht Lehrern und Erziehern gesegnetes Weihnachtsfest
Der Thüringer Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) wünscht allen Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern in den Schulen, Sonderpädagogischen Fachkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatlichen Schulämter und der Staatlichen Studienseminare sowie Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und deren Angehörigen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2006 und ein gutes neues Jahr.
21.12.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer KultusministeriumKultusminister Goebel in dem Brief an die Pädagogen und Erzieher im Freistaat: "Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud´ – heißt es in einem beliebten Weihnachtslied von Paul Hermann. Für den Einen wird es die Freude über die Rettung der Welt durch die Geburt des Erlösers sein, für den Anderen die Freude über das harmonische familiäre Miteinander, für einen Dritten die Freude an all den schönen Traditionen und Bräuchen, die das Weihnachtsfest mit sich bringt.
Nach christlichem Verständnis schenkt Gott zu Weihnachten der Menschheit seinen Sohn, der aus Liebe zu seiner Schöpfung die Welt retten wird. Symbol dieser Liebe ist bis heute das Beschenken geworden. ´Schenken´ heißt, aus Liebe jemand anderem etwas Gutes zu tun. Ganz gleich, ob wir die Festtage im christlichen Sinne begehen oder nicht, der Gedanke des Schenkens ist mit dem Weihnachtsfest untrennbar verbunden. Abgesehen von den materiellen Gaben bei der Bescherung meine ich vor allem die gegenseitig geschenkte Zeit, Aufmerksamkeit, Geduld und Friedfertigkeit.
So sind wohl für niemanden die Weihnachtstage einfach nur ein paar freie Tage. Es soll für alle ein schönes Fest werden, und dazu bedarf es nicht weniger Mühen. Doch diese werden gern erbracht, denn es ist eine kostbare Zeit, die uns buchstäblich Licht in der dunklen Jahreszeit bringt und uns – vor allem innerlich – reich beschenkt.
Weihnachten ist eine wichtige Zäsur im Jahresverlauf: ein feierlicher Höhepunkt und gleichzeitig eine Zeit des Innehaltens und der Besinnung vor Anbruch eines neuen Jahres. Es ist gut, dass wir mit der Kraft und Stärkung der Weihnachtstage in das neue Jahr gehen können. Und ich wünsche mir, dass die Botschaft von Weihnachten noch recht lange weiter tragen wird, so dass die Erfahrung von Freude, Ruhe und Frieden an den Festtagen uns die Aufgaben, die das kommende Jahr bereithält, zuversichtlich angehen lässt. Damit ist auch die Hoffnung verknüpft, dass vom ´Fest des Friedens´ das Signal ausgeht: Der unablässige Einsatz für den Frieden lohnt sich.
Für Ihre gute und engagierte Arbeit, die Sie in diesem Jahr geleistet haben und auch künftig leisten, möchte ich Ihnen meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen. Auch für das Jahr 2007 hoffe ich, auf Ihre Mitarbeit zählen zu können. Als große Themen werden uns das Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule, Qualitätssicherung, Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 10 Jahre, Umsetzung des Konzepts zur Führungskräfteentwicklung und der Erhalt unserer reichen Kulturlandschaft in finanziell schwierigen Zeiten weiter begleiten."
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