Gründungveranstaltung des Bundesnetzwerkes der Europaschulen in Berlin

Am 5.11.2004 um 10.00 Uhr findet in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund (Berlin, Luisenstraße 18) die Gründungsveranstaltung des "Bundesnetzwerk Europaschule" e.V. statt.

04.11.2004 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz wird als Vertreter der Kultusministerkonferenz bei der Veranstaltung anwesend sein und eine zu diesem Anlass konzipierte Ausstellung über Europaschulen in der Bundesrepublik Deutschland eröffnen. In der Ausstellung wird anhand von Schülerarbeiten die Vielfalt der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den bundesdeutschen Europaschulen vorgestellt.

Olbertz begrüßt bei der Veranstaltung Gäste aus elf Bundesländern, die sich dem Thema europäischer Bildung und Erziehung verbunden fühlen (Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen). Im Vorfeld dankte der Minister der "Europäischen Bewegung Sachsen-Anhalt" e. V. sowie der Initiative "Bundesnetzwerk Europaschule" für die Organisation und die ideelle bzw. finanzielle Unterstützung der Ausstellung, die den Auftakt für die Gründung des bundesweiten europäischen Schulnetzwerkes bildet.

Wie Olbertz hervorhob, hat das Land Sachsen-Anhalt den Prozess des bundesweiten Zusammenschlusses der Europaschulen aktiv angestoßen. In Sachsen-Anhalt wurden drei Bundesfachtagungen für Europaschulen durchgeführt. Die dritte Tagung in Halle im Jahr 2002 wurde zur eigentlichen Initialzündung für die Gründung eines "Bundesnetzwerk Europaschule".

Seit Anfang der neunziger Jahre bis zum heutigen Tag haben sich mindestens 252 Schulen aller Schulformen aus 12 Bundesländern ein europäisches Profil gegeben. Diese Schulen werden von den Kultusbehörden oder den Lehrerweiterbildungsinstitutionen der Länder begleitet und gefördert.

Der entscheidende Kerngedanke, der alle Schulen miteinander verbindet, wird in der Präsentation der Schülerarbeiten aus 11 Bundesländern sichtbar: Olbertz: "Europaschulen sind Zentren europäischer Begegnung, Bildung und Erziehung. In allen Schulformen lassen sich methodisch-didaktische Ansätze finden, europäische Themen in die Unterrichtsarbeit zu integrieren. Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich im hohen Maße mit dem besonderen Profil ihrer Schule, weil sie die Akteure z. B. in Austauschprojekten, bei Wettbewerben und in multimedialen SOKRATES-Projekten sind."


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