Instandsetzung des "Alten Schulhauses" in Untermässing

Für die Instandsetzung des "Alten Schulhauses" in Untermässing (Stadt Greding, Landkreis Roth, Regierungsbezirk Mittelfranken) hat Kunstminister Thomas Goppel für das Jahr 2005 170.000 Euro als Zuschuss aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

22.08.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das ehemalige Schulgebäude bildet gemeinsam mit der Pfarrkirche St. Leodegar die Ortsmitte von Untermässing. Der massive, zweigeschossige Walmdachbau wurde 1902 in Stilformen der Neurenaissance errichtet und hebt sich damit von den mehrheitlich in regionaltypischer Jurabauweise errichteten Anwesen des Ortes ab. Die klare Grundrissstruktur des Baudenkmals mit den nach Westen orientierten Klassenräumen und der Lehrerwohnung zeigt einschließlich der Ausstattung noch alle Charakteristika der Bauzeit. Als Beispiel der hoheitlichen Bautätigkeit der Prinzregentenära (1886 bis 1918) besitzt es besondere architektur- und auch sozialhistorische Bedeutung.

Die staatlichen Zuwendungen dienen insbesondere der Instandsetzung des statischen Systems des Baudenkmals. Fachlich betreut werden die Arbeiten vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.


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