Kultusminister Goebel beim Seminar "Lernort Landtag"

Thüringens Kultusminister und Mitglied des Thüringer Landtags, Prof. Dr. Jens Goebel (CDU), wird morgen im Rahmen des zweitägigen Seminars "Lernort Landtag" zum Thema "Die zukünftige Gestaltung der Bildungspolitik in Thüringen" sprechen. Das Seminar der Landeszentrale für politische Bildung, das in jedem Jahr im Thüringer Landtag durchgeführt wird, richtet sich an Multiplikatoren der politischen Bildung, Lehrer, Referendare und interessierte Bürger.

22.02.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Zeit: Mittwoch, 23. Februar 2003, 14.30 Uhr

Ort: Erfurt, Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Straße 1


Minister Goebel sage im Vorfeld der Veranstaltung: "Die Demokratie ist es, die uns die Chancen zur Gestaltung überhaupt ermöglicht. Diese Chancen haben wir genutzt, indem wir Schule in der Demokratie aufbauen und entwickeln, Demokratie in der Schule vermitteln, leben und gestalten sowie die Demokratie außerhalb der Schule in Form von Partnerschaften ausbauen. Das Schulwesen in der Demokratie muss diese Vielfalt - ob nun Meinungsvielfalt oder unterschiedliche Begabungen - ebenfalls beachten. Das Thüringer Schulwesen entspricht jener Vielfalt, die es auch in der Schule und beim Lernen gibt. Wir haben uns in Thüringen für das gegliederte differenzierte Schulwesen entschieden. Die Stärke der Thüringer Schule liegt in der Vielfalt der Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, den für sie richtigen Weg zu finden. Dies vor allem macht eine Schule in der Demokratie aus.

Die kürzlich veröffentlichte Studie des Thüringen Monitor, die als Seismograph für Einstellungswandel der Bevölkerung in Thüringen gilt, lässt optimistisch in die Zukunft blicken. Hiernach sind wir 'Thüringer für Überraschungen gut'. Die erwartete Verbreiterung der zitierten 'Risse im demokratischen Fundament' hat sich nicht bestätigt. Während sich die Bewertungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Thüringen bedauerlicherweise weiter verschlechtern, steigt aber die Demokratiezufriedenheit und nimmt die Demokratieunterstützung insgesamt zu. Die veröffentlichten Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass sich die Thüringer Bürgerinnen und Bürger - zu denen auch die Schüler gehören - durch Reformbereitschaft und große Sensibilität gegenüber sozialstaatlichen Problemen auszeichnen."


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