Kultusminister Jürgen Schreier: "Vorlesewettbewerbe steigern die Lesekompetenz"

"Vorlesewettbewerbe sind eine besonders motivierende Form der Leseförderung. Sie stärken die Lesefreude und die Lesekompetenz bei Schülerinnen und Schülern und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Schulerfolg." Mit diesen Worten zeichnete Kultusminister Jürgen Schreier am Mittwoch (7.7.04) 38 weiterführende Schulen als "Lesende Schule" aus. Die Schulen hatten mit allen ihren 6. Klassen am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teilgenommen.

07.07.2004 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Der Minister zeigte sich besonders erfreut darüber, dass in diesem Jahr fünf Schulen mehr als letztes Jahr ausgezeichnet werden konnten. Jürgen Schreier: "Wenn die Schülerinnen und Schüler in die Pubertät kommen, gibt es erfahrungsgemäß einen *Leseknick'. Daher ist es gerade im 6. Schuljahr wichtig, dass sie von der Schule einen Impuls erhalten, der sie zum Buch greifen lässt."

In diesem Zusammenhang konnte der Minister auf eine weitere Steigerung verweisen: Waren es im Schuljahr 2000/01 noch 60 weiterführende saarländische Schulen, die sich an diesem bundesweiten Vorlesewettbewerb beteiligten, so stieg die Teilnahme in diesem Schuljahr auf 81 Schulen (63 Prozent). Im bundesweiten Vergleich ist das Saarland damit auf Platz 3 vorgerückt. Nur in Niedersachen und in Rheinland-Pfalz ist die Beteiligung noch höher.

Der Minister dankte den Schulleitern und den Lehrkräften für ihr Engagement bei diesem Wettbewerb. Eine besondere Dankadresse richtete Schreier an die Saarbrücker Zeitung, die mit ihrer Berichterstattung in den Lokalteilen zur vermehrten Teilnahme beigetragen habe. Darüber hinaus hob Schreier das vor drei Jahren geknüpfte Netzwerk MEHR LESEN hervor. Durch die Beteiligung vieler habe das Saarland damit schon vor den Ergebnissen der Pisa-Studie der Leseunlust entgegen gewirkt.

Als einen weiteren Beitrag zur Leseförderung kündigte der Minister für das Jahr 2005 die Ausschreibung zu einem Wettbewerb für Schulbibliotheken an. Jürgen Schreier: "In den Schulbibliotheken lernen die Schüler schon in jungen Jahren den sicheren Umgang mit den unterschiedlichsten Medien sowie die eigenständige und gezielte Informationsbeschaffung. Diese Erfahrung ist besonders für Kinder wichtig, die im Elternhaus nicht an Literatur herangeführt werden."

Als Anerkennung für ihre Teilnahme mit allen 6. Klassen am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels zeichnete der Minister folgende weiterführenden Schulen mit einer Urkunde und einem Plexiglasschild, das am Schulgebäude befestigt werden kann, aus:

Maximilian-Kolbe-Schule Wiebelskirchen

Erweiterte Realschule Nalbach

Erweiterte Realschule Blieskastel Geschwister-Scholl-Schule

Erweiterte Realschule Schwalbach Johannes-Gutenberg-Schule

Erweiterte Realschule Spiesen-Elversberg Albert-Schweitzer-Schule

Erweiterte Realschule Püttlingen

Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach

Max-Planck-Gymnasium Saarlouis

Erweiterte Realschule Lebach

Erweiterte Realschule Sulzbach

Graf-Ludwig-Gesamtschule Völklingen

Erweiterte Realschule Heusweiler

Erweiterte Realschule Saarbrücken-Bruchwiese

Erweiterte Realschule Saarbrücken-Güdingen

Erweiterte Realschule Großrosseln Robert-Schuman-Schule

Albertus-Magnus-Realschule St. Ingbert

Otto-Hahn-Gymnasium Saarbrücken

Anne Frank Schule Saarlouis

Robert-Schuman-Gymnasium Saarlouis

Saarpfalz-Gymnasium Homburg

Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen

Christian-von-Mannlich-Gymnasium Homburg

Erweiterte Realschule Namborn-Oberthal

Gymnasium am Krebsberg Neunkirchen

Peter-Wust-Gymnasium Merzig

Franz-Carl-Schule Blieskastel

Erweiterte Realschule Rehlingen-Siersburg

Erweiterte Realschule St. Ingbert Schmelzerwaldschule

Gymnasium Ottweiler

Erweiterte Realschule Wallerfangen

Illtal-Gymnasium Illingen

Erweiterte Realschule am Sonnenhügel Völklingen

Erweiterte Realschule Eppelborn

Von-der-Leyen-Gymnasium Blieskastel

Theodor-Heuss-Gymnasium Sulzbach

Marienschule Saarbrücken

Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel

Gymnasium am Stefansberg Merzig
Anmerkung:
2 priv. Realschulen, 17 ERS, 1 Gesamtschule, 2 Schulen für Behinderte (L), 16 Gym.


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