Kultusminister Olbertz bestärkt Magdeburg in der Entwicklung zur Wissenschaftsstadt

Mit Bedauern hat Kultusminister Prof. Jan-Hendrik Olbertz den Ausgang des vom Stifterverband initiierten Wettbewerbes "Stadt der Wissenschaft 2006" zur Kenntnis genommen.

15.03.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Er gratuliere den Siegern aus Dresden und wünsche ihnen für die Umsetzung des Wissenschaft-Konzeptes ihrer Stadt viel Erfolg, so Olbertz.

Für Magdeburg gebe es keinen Grund zur Traurigkeit, die Initiatoren haben mit ihrem Konzept der Integration der ansässigen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in die Stadt und die enge Verbindung zu zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Kirchen und Medien eine zukunftsweisende Entwicklung aufgezeigt, betonte der Minister.

Die zahlreichen gemeinsamen Anstrengungen der Forschungseinrichtungen, der Stadt und des Landes bilden die Grundlage für einen einzigartigen in Magdeburg entstehenden Wissenschafts- und Stadtverbund. Olbertz denke dabei an die Inbetriebnahme des einzigen 7 Tesla Kernspintomographen in Europa, die Entwicklung der Neuro- und Ingenieurwissenschaften, die Forschungsleistungen an der Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie den außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ergebnisse, mit denen Magdeburg nicht nur in der Wissenschafts-Community auf sich aufmerksam macht.

Die Entwicklung des Magdeburger Handelshafen zu einem Wissenschaftshafen, zu dem man bekannterweise auch zu neuen Ufern aufbreche, werde einen weiteren städtischen und wissenschaftspolitischen Akzent setzen. Mit dem erfolgten Spatenstich zur Errichtung des Virtual Development and Training Centre (VDTC), der unmittelbaren Nähe zur Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Fraunhofer- und Max-Planck-Institut ist der Nukleus für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Wissenschaften in Magdeburg gelegt.

"Er sei sich sicher, dass dies den Initiatoren der jetzigen Bewerbung in einer überzeugenden Weise gelingen werde", erklärte der Minister.


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