Kultusminister Schneider: Bildungssysteme nicht einseitig schwarz malen

Das Bildungswesen in den deutschen Ländern einseitig schwarz zu malen, davor warnt Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider in Reaktion auf ein erstes Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit Vertretern aus Bund und Ländern. Eine pauschale Abwertung der Leistung von Schulsystemen, Lehrkräften und Schülern in Deutschland bilde die Realität nicht ab und werden den Schülerinnen und Schülern wie der Erziehungspartnerschaft von Eltern und Lehrkräften nicht gerecht.

20.08.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die bayerischen Schülerinnen und Schüler haben bei Tests wie PISA international Plätze ganz vorne erreicht, nämlich 4 bis 5. Im Vergleich der Leistungen der Schülern in den deutschen Ländern blieben bei PISA die bayerischen Schülerinnen und Schüler ungeschlagen. Kultusminister Schneider hat immer wieder betont, dass Bayern als Bildungsland in Deutschland zwar an Platz 1 rangiere, aber sich auch weiter verbessern werde. Mit zusätzlichen Lehrkräften, einer intensiveren Deutschförderung für Kinder mit Migrationshintergrund, der Senkung der Klassenstärke und mehr Ganztagsangeboten befinde sich hier Bayern auf einem sehr guten Weg.


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