Kultusministerin Hohlmeier gratuliert Preisträgern des Bundeswettbewerbs

"Ich bin stolz auf das hervorragende Abschneiden bayerischer Schülerinnen und Schüler an diesem renommierten Wettbewerb", sagte Kultusministerin Hohlmeier bei der Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs Mathematik 2004. "Von den insgesamt 19 Preisträgerinnen und Preisträgern kommen sieben aus Bayern. Das zeigt, dass die Qualität des Mathematikunterrichts die Schülerinnen und Schüler bundesweit an die Spitze bringt."

14.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

An dem renommierten Wettbewerb hatten sich in der Wettbewerbsrunde 2004 deutschlandweit 369 Schülerinnen und 1.083 Schüler, also insgesamt 1.452 Jugendliche, beteiligt. Gegenüber dem Vorjahr war die Teilnehmerzahl damit um gut 400 gestiegen. Der Schülerwettbewerb Mathematik richtet sich an alle an Mathematik Interessierten, die eine zur allgemeinen Hochschulreife führende Schule besuchen. In seinen inhaltlichen Anforderungen orientiert sich der Wettbewerb an den Inhalten der Jahrgangsstufen 10 bis 13. Er besteht aus zwei Hausaufgabenrunden und einer abschließenden dritten Runde, einem mathematischen Fachgespräch.

Für die zweite Runde konnten sich im vergangenen Jahr 694 Jugendliche qualifizieren, 287 davon beteiligten sich schließlich daran. In drei Preisklassen gab es in der zweiten Wettbewerbsrunde auch Geldpreise zu gewinnen. Die dritte Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik wurde im Februar 2005 in Form eines Kolloquiums durchgeführt, an dem alle ersten Preisträgerinnen und Preisträger der zweiten Runde teilnehmen durften, sofern sie nicht schon in einem früheren Wettbewerbslauf Bundessieger oder Bundessiegerin geworden waren. Zehn Teilnehmerinnen und 40 Teilnehmer trafen im Martin-Niemöller-Haus in Arnoldsheim/Taunus mit 21 Gutachtern zusammen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer führte dort ein einstündiges Gespräch mit je einem Mitglied des Auswahlausschusses aus der Universität und der Schule. Nach Abschluss aller Gespräche wählte der Auswahlausschuss die Bundessieger und Bundessiegerinnen aus.

Bundessiegerinnen und Bundessieger 2004 aus Bayern (in alphabetischerReihenfolge):

Richard Bamler aus Gilching (2004 Abiturient am Christoph-Probst-Gymnasium Gilching), fünfmaliger Bundessieger;
Anne Fernengel aus Kleinostheim (Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg);
Robert Graf aus Augsburg (2004 Abiturient am Gymnasium bei St. Anna in Augsburg), zweimaliger Bundessieger;
Daniel Harrer aus Wenzenbach (Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg);
Annika Heckel aus Immenstadt (Gymnasium Sonthofen);
Stefan Kahler aus Bayreuth (Graf-Muenster-Gymnasium Bayreuth);
Momsen Reincke aus München (Theresiengymnasium München).

"Ich habe großen Respekt vor Ihren Leistungen", erklärte Ministerin Hohlmeier. "Wettbewerbe wie der Bundeswettbewerb Mathematik sind ein bewährtes Mittel, um überdurchschnittlich begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern einen über den schulischen Unterricht hinausgehenden Anreiz und damit eine zusätzliche Förderung zu bieten. Gerade in einer Zeit, in der der Nachwuchs in den Naturwissenschaften und in den technischen Berufen fehlt, ist diese Förderung von ganz besondere Bedeutung, damit wir auf diesen Gebieten auch in Zukunft einheimische Fachleute finden und international konkurrenzfähig zu bleiben."

Die Bundessiegerinnen und Bundessieger wurden mit Urkunden und Buchpreisen geehrt. Darüber hinaus werden die Preisträgerinnen und Preisträger mit Beginn eines Studiums in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Sie erhalten damit ein Stipendium und vielfältige Unterstützung im Studium.

In den beiden Hausaufgabenrunden werden jeweils vier Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen der Elementarmathematik (Geometrie, Kombinatorik, Zahlentheorie, Algebra) gestellt, die in der zweiten Runde deutlich anspruchsvoller sind als in der ersten. Die Prüfungsaufgaben der beiden ersten Runden finden sich jeweils mit Lösungsvorschlägen unter www.bundeswettbewerb-mathematik.de im Internet.

Mit dem Zurich-Sonderpreis des Hauptsponsors wurde in diesem Jahr Christian Hirsch vom Ernst-Mach-Gymnasium in Haar ausgezeichnet. Er wird mit einem mehrwöchigen Praktikum am Hauptsitz der Versicherung in Zürich für seine hervorragenden Leistungen in der letzten Wettbewerbsrunde belohnt. Der Israel-Sonderpreis ging an Tobias Barthel vom Konrad Adenauer-Gymnasium in Langenfeld. Er gewann einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt am Weizmann Institut in Rehovot, Israel. Sonderpreise gab es auch für die mehrmaligen Bundessieger. Als besondere Anerkennung für den fünfmaligen Bundessieg darf beispielsweise Richard Bamler an einer internationalen Fachtagung eigener Wahl teilnehmen.


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