Kultusministerin Wolff eröffnet MINT-Mini-Messe im Landtag

Kultusministerin Karin Wolff misst der frühen Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses eine hohe Bedeutung bei. Zur Eröffnung der MINT-Mini-Messe heute im Foyer des Hessischen Landtages sagte Wolff: "Gut ausgebildete Fachkräfte bilden die Grundlage für den weiteren Ausbau des Hochtechnologie-Standorts Hessen. Für eine konsequente Sicherung des Nachwuchses ist es wichtig, früh die Neugier von Kindern zu wecken und ihr Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen stetig zu fördern." Veranstalter der MINT-Mini-Messe sind die Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft (LAG) und die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU).

18.11.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Die hessische Landesregierung nimmt ihre Verantwortung für zukunftsorientierte Bildung sehr ernst", sagte Wolff und verwies auf die im Dezember 2000 gestartete Kampagne "Tekno Now", die junge Menschen für technische und naturwissenschaftlichen Studiengänge begeistern will. Zudem sei Hessen Vorreiter bei der Umsetzung der bundesweiten Qualitätsinitiative SINUS, die eine inhaltliche und methodische Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichtes zum Ziel hat. Durch die Erweiterung der Stundentafeln für die Fächer Chemie und Physik in der Sekundarstufe I um je eine Stunde hatte Wolff bereits im Schuljahr 1999/2000 die Rahmenbedingungen für die Naturwissenschaften verbessert.

MINT hat sich die Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Fächer in Schulen zum Ziel gesetzt. Durch den Aufbau eines Netzwerkes von mathematisch-naturwissenschaftlichen Leistungszentren in Schulen soll mittelfristig der Nachwuchs an Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern (MINT) gesteigert werden. Mitglieder des Vereins sind Institutionen, Verbände, Firmen, Non-Profit-Organisationen und Privatpersonen.

Am MINT-Projekt teilnehmende Schulen in Hessen sind das Gymnasium Johanneum in Herborn, die Martin-Luther-Schule in Marburg, die Otto-Hahn-Schule in Hanau und die Ziehenschule in Frankfurt. An der Ziehenschule werden beispielsweise Mathematik und Chemie als Schwerpunktfächer angeboten und gezielt interessierte Schülerinnen und Schüler gefördert. Außerdem besteht für die Schüler die Möglichkeit, Wahlpflichtunterricht an der Uni Frankfurt und der FH Frankfurt zu besuchen und an naturwissenschaftlichen Arbeitsgruppen teilzunehmen.

Weiterführender Link:

www.schule-wirtschaft-hessen.de/


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