Kunstminister Thomas Goppel bewilligt 1,12 Mio. Euro für die Instandsetzung

Für die Instandsetzung der Festung Rosenberg in Kronach (Bezirk Oberfranken) hat Kunstminister Thomas Goppel insgesamt 1,12 Mio. Euro aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege bewilligt. Für 2004 wurde ein Zuschuss in Höhe von 280.000 Euro genehmigt. In den Jahren 2005 bis 2007 werden aufgrund der Entscheidung des Kunstministers weitere 840.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege investiert. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen bereitgestellt.

26.10.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Mit der nie eingenommenen Festung Rosenberg besitzt die Stadt Kronach eine der besterhaltenen Festungsanlagen Deutschlands. Die ältesten Teile der Burg stammen aus dem 13. Jahrhundert, im 14. Jahrhundert wurde die Burg zur bischöflichen Landesburg ausgebaut und im Laufe der Jahrhunderte beständig erweitert. Ihre herausragende Bedeutung erhält die Verteidigungsanlage durch das vollendete fünfeckige Bastionärsystem, das in seiner Art als einmalig bezeichnet werden kann. Theoretische Wehrtechniken wurden in der Kronacher Feste besonders konsequent realisiert, wobei die Festung Rosenberg immer den neuesten Erkenntnissen der Festungsbaukunst angepasst wurde. Die Erhaltung der Kernburg und des zweiten Befestigungsrings über die Jahrhunderte bis heute macht die Festung Rosenberg zu einem Baudenkmal von nationaler Bedeutung.

Die staatlichen Zuwendungen dienen der Instandsetzung von Dächern, Fassaden und Fenstern sowie der der statischen Sicherung der Anlage. Fachlich betreut wird die Instandsetzung vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.


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