Kunstminister Thomas Goppel stellt diesjährigen "Museumswein" vor

Die Sieger bei der Auswahl zum diesjährigen Museumswein stehen fest: Es handelt sich um je einen trockenen Silvaner Qualitätswein aus dem Weingut Paul Weltner, Rödelsee, und dem Weingut Bickel-Stupf, Frickenhausen, einen 2007er Gutsilvaner trocken vom Weingut Ludwig Knoll am Stein bei Würzburg und in der Kategorie Bocksbeutel um einen 2007er Randersacker Sonnenstuhl Silvaner Kabinett vom Weingut Dr. Heigel. Kunstminister Thomas Goppel betonte am Montag in München bei der Vorstellung der Weine, dass der Museumswein als Botschafter für den fränkischen Qualitätsweinbau wirbt. Die Gestaltung des Etiketts übernahmen heuer die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sowie die Glyptothek und Staatlichen Antikensammlungen.

15.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Der "Museumswein" wird als Spezialedition in den staatlichen Museen Bayerns angeboten. Er wurde heuer zum siebten Mal von einer Jury aus fachkundigen Persönlichkeiten aus dem Kulturleben unter der Leitung eines Fachjournalisten im Rahmen einer Blindverkostung ausgewählt. Entstanden ist die Idee vor einigen Jahren, nachdem sich Prof. Wünsche, Leiter der Glyptothek und der Staatlichen Antikensammlungen, bei vielen Ausstellungseröffnungen über sehr unerfreuliche, aber als "Wein" deklarierte Getränke geärgert hatte. Frei nach dem Motto "Gute Kunst und schlechter Wein – das passt nicht zusammen" wurde daraufhin Abhilfe geschaffen: Seit dem Jahr 2002 werden die Serien von angesehenen fränkischen Gütern geliefert und sind mit hochwertigen Künstleretiketten ausgestaltet.


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