Kunststaatssekretär Dr. Birk vertieft Kontakte zu Partnern in Osteuropa
Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk hat sich während seiner fünftägigen Reise nach Rumänien und Ungarn einen persönlichen Eindruck vom Stand der gegenseitigen Beziehungen in den Bereichen Kultur und Wissenschaft verschafft und Gespräche mit Repräsentanten aus diesen Bereichen geführt. Die Reise diente dem Ausbau der bilateralen Beziehungen.
28.09.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Rumänien und Ungarn sind für uns wichtige Partner im Kulturaustausch. Die Donau verbindet die Länder entlang des Flusslaufes schon seit jeher. Gerade im Theater- und Musikbereich gibt es einen regen Austausch", sagte Birk nach seiner Rückkehr am 28. September in Stuttgart. Ein weiteres Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit sei die Sammlung des Fotojournalisten Willy Pragher, die im Staatsarchiv Freiburg verwahrt wird. 11 000 der 300 000 Aufnahmen zeigten Motive aus Rumänien. Eine Auswahl von 172 großformatigen Abbildungen werde in einer Wanderausstellung, mit Stationen im deutschsprachigen Raum und in Rumänien, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Unmittelbarer Anlass für die Reise des Staatssekretärs war die Eröffnung des ersten baden-württembergisch/rumänischen Archivsymposions in Bukarest. Das Symposion befasste sich mit der Bedeutung der Fotografie in der archivalischen Überlieferung.
Höhepunkt des Besuches war ein Gespräch mit dem rumänischen Kulturminister Adrian Iorgulescu. Birk verständigte sich mit dem Minister darauf, die seit 2005 bestehenden Kontakte im Bereich Kultur mit Rumänien zu vertiefen und auszubauen. Der Staatssekretär setzte seine Reise mit einem Informationsbesuch der diesjährigen Kulturhaupstadt Europas, Sibiu, fort. "Ich bin froh darüber, dass Kulturschaffende aus Baden-Württemberg wichtige Beiträge zum Kulturprogramm der Kulturhauptstadt Europas leisten", sagte Birk im Gespräch mit Bürgermeister Klaus Werner Johannis.
Birks nächste Station war Ungarn. In Budapest traf Birk mit Staatssekretär Dr. Károly Manherz vom Ministerium für Bildung und Kultur zusammen. Thema war der Stand des wissenschaftlichen Austausches zwischen Ungarn und Baden-Württemberg. Anschließend besuchte er die ELTE Universität sowie die deutschsprachige Andrássy Universität, wo er sich über Lehre und Forschung informierte und mit Studierenden diskutierte.
"Der Export von Bildungsangeboten trägt dazu bei, den Hochschulstandort Baden-Württemberg weltweit bekannt zu machen. Schon heute besteht die Tendenz, dass sich Hochschulbildung auch zu einem Export-Markt entwickelt - so wie dies heute bereits in den USA, in Großbritannien und Australien der Fall ist", betonte Staatssekretär Dr. Birk. Er stellte heraus, dass es neben der deutschsprachigen Andrássy Universität in Budapest weitere Beispiele für baden-württembergische Aktivitäten dieser Art gebe: die German University in Cairo, das Heidelberg Graduate Center in Santiago de Chile und das Deutsch-Chinesische Hochschulkolleg in Shanghai.
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